Urteil
Langes Sündenregister bringt Aargauer Junkie 3,5 Jahre ins Gefängnis

Das Amtsgericht Olten-Gösgen hat einen jungen Aargauer zu einer 3,5-jährigen Strafe verurteilt. Dem drogenabhängigen Mann wurde eine ganze Reihe von Straftaten zur Last gelegt, darunter Brandstiftung, Raub, Körperverletzung und Drogendelikte.

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Der in Fahrwangen AG aufgewachsene Martin M. geriet bereits als Kind auf die schiefe Bahn und verbrachte einen Teil seiner Kindheit im Heim. Als 11-Jähriger begann er Drogen zu nehmen und zu stehlen, wie Tele M1 berichtet.

Immer tiefer geriet Martin M. in den Teufelskreis von Drogen und Beschaffungskriminalität. Sogar seine eigenen Eltern bestahl er mit Hilfe eines Komplizen und raubte ihnen über 10000 Franken.

Lieferwagen angezündet

Vor Gericht musste sich Martin M. auch wegen Brandstiftung verantworten. Im Sommer 2010 steckte er auf dem Vebo-Areal in Olten im Drogenrausch einen Lieferwagen in Brand.

Das Gericht verurteilte ihn schliesslich im abgekürzten Verfahren zu 3,5 Jahren Gefängnis. Da er bereits seit über einem Jahr im vorzeitigen Strafvollzug ist, hat Martin M. seine Strafe bald abgesessen.

Zu seinem Elternhaus hat Martin M. seit Jahren keinen Kontakt mehr. Martins Mutter empfindet die Strafe als gerecht, wie sie gegenüber Tele M1 sagte. Dennoch hoffe sie auf eine Besserung.