Erlinsbach SO
Kurze Strasse, langer Planungsweg

Der Spatenstich zur Realisierung der Schulstrasse in Erlinsbach SO ist erfolgt – nach rund sechseinhalb Jahre Planung

Hans M. Eichenlaub
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Den Spatenstich zur Erlinsbacher Schulstrasse nahmen vor (von links): Peter Kämpf, Landeigentümer-Vertreter; Stephan Waldmeyer von der Planungsfirma Gruner AG; Barbara Huggenberger mit Sohn Michael, künftige Anwohnerin sowie Markus von Arx, Gemeindepräsident von Erlinsbach SO.

Den Spatenstich zur Erlinsbacher Schulstrasse nahmen vor (von links): Peter Kämpf, Landeigentümer-Vertreter; Stephan Waldmeyer von der Planungsfirma Gruner AG; Barbara Huggenberger mit Sohn Michael, künftige Anwohnerin sowie Markus von Arx, Gemeindepräsident von Erlinsbach SO.

Hans M. Eichenlaub

Die geplante Schulstrasse in Erlinsbach SO wird zwar nur gerade 230 Meter lang sein. Und doch dauerte der Planungsprozess rund sechseinhalb Jahre. Am Montag fand im Beisein von Behörden, Baufachleuten und Anwohnervertretern der erste Spatenstich statt.

Teils Umzonungen vorgenommen

«Was lange währt, wird endlich gut.» Wenn dieser Volksspruch einmal seine Berechtigung hat, dann im Falle der Entstehungsgeschichte dieser Quartierstrasse. Gemeindepräsident Markus von Arx wies in seinen kurzen Begrüssungsworten auf einige der Gründe hin. Für die Realisierung dieser kurzen Strasse mussten zunächst alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Im Speziellen ging eine teilweise Umzonung von der öffentlichen Zone sowie auch einiger Aren Reservezone in die ordentliche Bauzone voraus.

Ebenso musste eine private Baulandumlegung vorgezogen werden. Diese Planungsarbeiten nebst diversen Einsprachen bedingten etliche Verhandlungen sowie Gespräche mit den kantonalen Behörden und den betroffenen Grundeigentümern, wie der damalige Baupräsident Kurt Rothhaupt erklärte. «In der Folge stellte sich heraus», so von Arx, dass sich die künftige Strassenführung als nicht ganz einfach erweisen sollte».

Schulstrasse als Verbindungsstrasse

Die Schulstrasse wird – praktisch parallel zur Hauptstrasse – den Kapellenweg mit der Hornstrasse verbinden. Das fünf Meter breite Strassenstück wird ohne Trottoirs gebaut, da es sich innerhalb der Dreissigerzone befindet. Je nach den Bebauungsplänen der verschiedenen Landeigentümer sollten hier um die zwölf neue Bauplätze entstehen können. Der Projektkredit von 1,6 Mio. Franken für die neue Strasse wurde an der Gemeindeversammlung bewilligt.

Der Bagger steht bereit, und wie Stephan Waldmeyer von der Planungsfirma Gruner AG mitteilte, soll am Montag, 26. August, offizieller Baustart sein. Angefangen wird auf der Kapellenseite. Nach dem Aushub werden die Kanalisations- und Wasserrohre verlegt, anschliessend die Werkleitungen. Mit der Fertigstellung darf – sofern die Bodenbeschaffenheit keine Überraschungen birgt – auf Ende Jahr gerechnet werden.