Olten
Kostensenkung gelockert - Velostation schliesst doch nicht

Wegen Sparmassnahmen sollte die Bewachung der beiden Velostationen Ost und West aufgehoben werden. Nun wurden die Vorgaben gelockert und es können wieder mehr Betreuer zugewiesen werden. So bleibt die Station Ost vorerst noch offen.

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Die Velostation West in Olten wird geschlossen - der Standort Ost kann jedoch bis Ende Jahr weitergeführt werden. (Archiv)

Die Velostation West in Olten wird geschlossen - der Standort Ost kann jedoch bis Ende Jahr weitergeführt werden. (Archiv)

Hansruedi Aeschbacher

Wie es in einer Mitteilung der Stadt Olten vom Freitag heisst, bleibt die Velostation vorerst befristet bis Ende Jahr geöffnet; der Schliessungsentscheid vom vergangenen Juli wurde somit bis zu diesem Zeitpunkt sistiert. Das sei das Resultat intensiver Gespräche wischen der Oltech GmbH als Betreiberin der Velostation auf der Ostseite des Oltner Bahnhofs, der Stadt Olten, dem Verein Olten-Gösgen-Gäu OGG und den Sozialregionen unteres und oberes Niederamt, Thal-Gäu, Untergäu und Olten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Im Juli hiess es, die bewachte Velostation würde «Aufgrund von Sparmassnahmen des Kantons Solothurn im Bereich Integrationsmassnahmen» geschlossen. Die Sozialregionen stellten damals Teilnehmende, die für die Betreuung eingestellt wurden. Wegen einer vorgeschriebenen Kostensenkung, gab es weniger immer wie weniger-Teilnehmer. Deshalb sollte die Beaufsichtigung damals eingestellt werden.

Nun haben das Amt für soziale Sicherheit ASO und der Verein Solothurnische Einwohnergemeinden VSEG die Kontingentierung der Kosten für Arbeitseinsatzprogramme für die gemeindeeigenen Werke (Oltech, Regiomech und Netzwerk Grenchen) wieder gelockert und die Sozialregionen können bis Ende Jahr wieder mehr Teilnehmende in die für die Betreuung der Velostation vorgesehenen Gemeindearbeitsplätze (GAP) bei der Oltech GmbH zuweisen.

Die Velostation Ost wird bis 24. Dezember zwischen 7 und 19 Uhr betreut sein. Die Velostation auf der Westseite des Bahnhofs ist nicht mehr betreut; viermal täglich finden indessen Rundgänge zweck Reinigung und Ordnung statt.

Die nun beschlossene Frist erlaubt, mit verschiedenen Modellen eine Weiterführung der Betreuung der Velostation zu prüfen und in den verbleibenden Monaten gemeinsam einen definitiven Entscheid zu treffen. Anhaltspunkte für die Zukunft der betreuten Velostation dürfte auch die Behandlung von zwei politischen Vorstössen zum Thema an der Parlamentssitzung vom 23./24. September liefern. (mgt/nka)

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