Kulturfachstelle Olten
Kolt-Herausgeber reagiert auf FDP-Motion: Stadtmagazin will nicht zum Spielball der Politik werden

In einer dringlichen Motion forderten die Oltner Freisinnigen, mögliche Aufgaben der Kulturfachstelle bestehenden Leistungsanbietern wie dem «Kolt» zu übertragen. Das Stadtmagazin geht nun auf Distanz.

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Auf die als dringlich eingereichte Motion der FDP-Fraktion, wonach das Stadt- und Kulturmagazin «Kolt» publizistische Aufgaben im Sinne der Kulturfachstelle übernehmen könnte, hat Herausgeber Yves Stuber jetzt reagiert.

Gemäss Stubers Mitteilung vom Mittwoch ist «Kolt» diesbezüglich vorab weder angefragt noch kontaktiert worden. Er sei lediglich einmal privat von der FDP nach seiner persönlichen Meinung zur Kulturfachstelle angegangen worden.

Die Frage, ob «Ausgehen in Olten» nicht schon die Aufgabe einer solchen Fachstelle erfülle, habe er dabei klar verneint und seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, man möge «Kolt» nicht zum Spielball der Politik machen.

Allerdings räumt Stuber ein, nächstes Jahr den Versuch starten zu wollen, für «Ausgehen in Olten» eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt zu finden. Dies sieht Stuber durch die Motion nun eher vorbelastet. (hub)