Pino Beck Daniel Schär ist mit seiner Beschwerde gegen das Verkehrsregime Innenstadt vor dem Bau- und Justizdepartement (BJD) abgeblitzt. Schär hatte zu erwirken versucht, die Strecke Amthausquai–Römerstrasse–Baslerstrasse–Mühlegasse beziehungsweise Konradstrasse–Baslerstrasse–Mühlegasse während einer bestimmten Zeit (5–11.30 Uhr) jeweils für den gesamten Verkehr offen zu halten. Schär sah sich durch das Verkehrsregime, sein Betrieb liegt an der Mühlegasse, wirtschaftlich benachteiligt.

Das BJD begründet seine Verfügung damit, dass das öffentliche Interesse an der strittigen Verkehrsmassnahme höher als das private Interesse des Beschwerdeführers zu gewichten sei. «Wenn die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlastet werden soll, sind das strittige Fahrverbot wie auch die rechtskräftig verfügten Fahrverbote notwendig», so das BJD in seiner Begründung.

Hoffnung gehabt

Hoffnung habe er schon gehabt, kommentiert Daniel Schär die Verfügung aus Solothurn, allerdings auch wenig Unterstützung erfahren. «Am meisten noch von Kunden», wie er sagt. Aber: «Ich akzeptiere den Entscheid; der Fall ist für mich abgehakt.» Schär hält dabei fest, dass der Negativentscheid weder Arbeitsmoral beeinträchtigen noch Qualitätsbewusstsein trüben würde. «Wir ziehen unser Programm weiter durch.»

Bereits hegt der Mann Zukunftspläne. «Mein Traum als Bub war immer die hohe, üppige und ausladende Schwarzwäldertorte. Das ist mein nächstes Projekt», so Schär und kehrt die Brosamen im Kundenbereich seines Geschäfts zusammen. (hub)