Kein drohender Abbau
Kanton lehnt Gesuch für Kurzarbeit der Stadt Olten ab

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kanton Solothurn hat das Gesuch der Stadt Olten für Kurzarbeit abgelehnt. Die Arbeitsplätze der Angestellten im Haus der Museen und des Reinigungspersonals seien nicht vom Abbau bedroht.

Fabian Muster
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Haus der Museen und Stadthaus mit Platz der Begegnung

Haus der Museen und Stadthaus mit Platz der Begegnung

Bruno Kissling

Die Stadt Olten wollte für ein Teil des Museumspersonals im Haus der Museen (6 Personen) und des Reinigungspersonals (37 Personen) Kurzarbeit für den April beantragen, weil sie wegen der Coronakrise weniger zu tun haben. Das Gesuch wurde nun vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit abgelehnt, wie Stadtschreiber Markus Dietler auf Anfrage mitteilt.

Dies, weil die Stadt Olten nicht wie gefordert nachweisen konnte, dass ohne Kurzarbeit Arbeitsplätze vom Abbau bedroht sind. «Aufseiten der Stadt ging es insbesondere auch darum, diese Frage zu klären, damit später nicht der Vorwurf gemacht werden kann, man habe diese Möglichkeit, die städtischen Finanzen zu entlasten, nicht geprüft», schreibt Dietler auf Anfrage. Kein Gesuch eingeben wurde aufgrund der aktuellen Entwicklung für die Jugend- und die Stadtbibliothek, obwohl auch dort Kurzarbeit geprüft wurde, wie Stadtpräsident Martin Wey im Interview mit dieser Zeitung Anfang April sagte.

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