Olten

Kanton gibt grünes Licht fürs «Manhattan an der Aare»

Olten Nord visualisiert: So hat man sich den Südteil des Areals Bahnhof Nord einst vorzustellen.

Olten Nord visualisiert: So hat man sich den Südteil des Areals Bahnhof Nord einst vorzustellen.

Gegen die Pläne der SBB und der Stadt Olten für die Überbauung des Areals Bahnhof Nord gibt es keine planerischen Hindernisse: Der Solothurner Regierungsrat hat den Teilzonenplan und den Gestaltungsplan für dieses Areal genehmigt.

Ebenso genehmigt wurden den Kantonalen Erschliessungsplan für den Abschnitt der Gösgerstrasse von der Trimbacherbrücke bis zum Bahnhofplatz, sowie das dazugehörige Rodungsgesuch für das Ufergehölz zwischen Aare und Gösgerstrasse.

Die Pläne waren vom 17. Januar bis 17. Februar öffentlich aufgelegen. Einzig gegen den Erschliessungsplan – die Erschliessung der grossen Überbauung erfolgt direkt über die Gösgerstrasse – ging eine Einsprache des Busbetriebs Olten Gösgen Gäu (BOGG) ein, der um die Einhaltung des Busfahrplans fürchtete. In Gesprächen mit dem Amt für Verkehr und Tiefbau konnte der BOGG davon überzeugt werden, dass der Kanton die fahrplanmässige Zufahrt der Busse zum Bahnhof Olten via Gösgerstrasse mit geeigneten Massnahmen sicherstellen werde, worauf der Busbetrieb seine Einsprache zurückzog.

Durch die Überbauung auf dem 3 Hektar grossen SBB-Areal «Bahnhof Nord» soll in den nächsten 10 Jahren etappenweise ein neuer Stadtteil Oltens entstehen. Geplant sind mindestens 150 Wohnungen und bis zu 2000 Arbeitsplätze. Da die Gebäude bis zu 13 Geschosse oder 46 Meter hoch werden sollen, ist die Rede von «Klein-Manhattan an der Aare». (cva)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1