Olten
Junges Paar wohnt bereits im "Zollhüsli" – Restaurant öffnet am 9. September

Heute in einer Woche gehts im Oltner Restaurant Zollhaus los: Das junge Paar, welches das Gebäude gekauft hat, hat viel Zeit in die Renovation gesteckt.

Fabian Muster
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Das Restaurant Zollhaus von aussen.
8 Bilder
Die Terrasse, welche erst nächstes Jahr in Betrieb geht.
Ein Blick ins neu renovierte Restaurant Zollhaus in Olten
Ein Blick in die Gaststube.
Ein Blick in die Gaststube, im Hintergrund rechts der Stammtisch.
Die WC-Anlagen im Untergeschoss wurden erneuert. Ein Teil der Plättli wurden aber belassen.
Der alte Gewölbekeller wurden ebenfalls saniert.
Das Säli für 12 Personen im ersten Obergeschoss kann gemietet werden.

Das Restaurant Zollhaus von aussen.

Bruno Kissling

Die Gaststube des Restaurants Zollhaus ist fast nicht wiederzuerkennen: Seit letztem März hat das junge verheiratete Paar, welches das «Zollhüsli» erworben hat (wir berichteten), viel Zeit in die Renovation des Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert investiert. Die Wände wurden gestrichen, es gibt neue Lampen, die alten zugekauften Ulmenholztische wurden neu geschliffen und lackiert.

Auch im Untergeschoss wurden die Toiletten und der Gewölbekeller renoviert, im Estrich der Boden neu gemacht und isoliert. Die handwerklich geschickten Sandra (27) und Adrian Müller (25) haben die meisten Arbeiten selbst ausgeführt, zum Teil mithilfe von Freunden und Familie.

Nach einem halben Jahr Renovation wird das traditionelle Lokal nun nächsten Freitag um 17.30 Uhr mit einem speziellen Fünf-Gang-Menü eröffnet. Wer dabei sein will, muss sich anmelden.

Spezielles Menü

Das Restaurant Zollhaus wird nächsten Freitag, 9. September 2016, um 17.30 Uhr neu eröffnet. Zur Eröffnung gibts ein fünfgängiges Menü, Anmeldungen unter 062 296 96 96 oder via Online-Formular auf www.zollhaus-olten.ch. Die Öffnungszeiten finden sich ebenfalls auf der Homepage.

Der Koch Adrian Müller setzt dabei auf bürgerliche Küche der Schweiz und Mitteleuropa, auf Frische und Saisonales. Es soll Traditionelles wie ein Zürcher Geschnetzeltes, aber auch mal etwas Ausgefallenes geben, wo zum Beispiel auf der Speisekarte nur die Inhalte aufgezählt werden.

Im Eröffnungsmenu zum Dessert heisst es etwa nur: «Schokolade trifft Mango». Mittags will das Paar, welches durch je einen Koch und eine Serviceaushilfe ergänzt wird, drei bis vier Menüs anbieten, eines davon vegetarisch. Abends gibts à la carte, bei den Weinen wollen sie nebst der Karte auch mit Empfehlungen arbeiten, sagt Sandra Müller, die für den Service zuständig ist. Die Preise bewegen sich im mittleren Segment.

Das Paar wird auch im Haus wohnen und hat sich mittlerweile im ersten Stock eingerichtet. Für sich haben sie ein Schlafzimmer und eine Stube zur Verfügung. Die Toilette teilen sie mit den Gästen, welche im Säli bewirtet werden. Dieses kann als Sitzungszimmer für bis zu 12 Personen gemietet werden.

Viel Privatsphäre bleibt da nicht. Für die beiden kein Problem, sie sind sich Personalzimmer gewohnt. Noch nicht dieses Jahr in Betrieb gehen wird die Terrasse. Für die letzten warmen Tage eine neue Gartenmöblierung anzuschaffen, lohne sich nicht mehr. Sie überlegen sich zudem eine spezielle Abschirmung gegen den Autolärm der Aarburgerstrasse.