Gunzgen

Jodlerklub lädt zum traditionellen «Heimat-Obe»

Hintenvon links Cornelia Stelzer, Andrea Wyss, Bruno Fürst, Vreni Fürst; vorne von links René Beck, Monika Plüss, Tobias Fürst, Philipp Studer.

Hintenvon links Cornelia Stelzer, Andrea Wyss, Bruno Fürst, Vreni Fürst; vorne von links René Beck, Monika Plüss, Tobias Fürst, Philipp Studer.

Der Jodlerklub lädt zum traditionellen «Heimat-Obe» in die Rüeblihalle und präsentiert das Theater «s’ Ziitigsinserat».

Bald gilt es Ernst für die Theatergruppe des Gunzger Jodlerklubs. Diesen Samstag, 11. März, findet der traditionelle «Heimat-Obe» statt. Zu diesem Anlass haben die Schauspieler, die alle aus dem Jodlerklub und dessen Umfeld stammen, die Komödie «s’ Ziitigsinserat» einstudiert.

Bereits seit Dezember vergangenen Jahres laufen die Proben, die sicher einmal, manchmal auch zweimal pro Woche stattfinden. «Diese Woche, also in der letzen vor der Aufführung, wird sogar jeden Tag geübt», sagt Klubpräsident René Beck.

Nebst den Texten, die es auswendig zu lernen gilt, gibt es auch sonst noch viel zu tun, denn die Theatergruppe stellt auch das Bühnenbild mit allen Details selbst her und kümmert sich um die Requisiten. So meint Beck dann auch: «Obwohl die Theaterleute ein eingespieltes Team sind und alle wissen, was sie zu tun haben, ist der Aufwand für eine solche Produktion gross».

Vielfältiges Abendprogramm

Bevor jedoch die Theatergruppe am Samstag ihr Können zeigen darf, steht noch einiges auf dem Programm. Ab 18 Uhr ist die Rüeblihalle offen und für alle Hungrigen gibt es Beinschinken, ein Salat- und ein Dessertbuffet.

Im Anschluss daran, ab 19.30 Uhr, wird das Publikum von verschiedenen Formationen des Jodlerklubs Gunzgen, unter der Leitung von Jacky Breitenmoser, und vom Trio Aaregruess aus Boll BE unterhalten. Letztere trat bereits am «Heimat-Obe» 2015 auf. Das Jodlerkonzert wird ungefähr eineinhalb Stunden dauern und man darf sich auf bekanntere und weniger bekanntere Kompositionen freuen.

Ein klassischer Schwank

«s’ Ziitigsinserat», ein Lustspiel in zwei Akten von Carmelo Pesenti, ist gemäss Regisseur Bruno Fürst ein Stück, auf das sich die Besucherinnen und Besucher freuen dürfen. Die Schauspieler Cornelia Stelzer, Andrea Wyss, Bruno Fürst, Vreni Fürst, René Beck, Monika Plüss, Tobias Fürst und Philipp Studer zeigen, wie Ruedi dem Knecht geholfen werden soll, eine Frau zu finden.

Verantwortlich dafür sind Peter, der Sohn von Bauer Lüthi und sein Kollege Beat. Sie schalten dazu ein Inserat in der lokalen Zeitung, dessen Folgen alle Beteiligten beinahe um den Verstand bringen.

Zuerst taucht eine Heiratsschwindlerin auf, danach eine falsche Magd, die eigentlich Peter Lüthis Verlobte ist. Auf einmal heisst es dann, Ruedi müsse heiraten, weil das Bärbi von ihm schwanger sei, bis sich herausstellt, dass das Bärbi die beste Kuh in Lüthis Stall ist. Kurz gesagt: Verwicklungen, wie sie in jedem klassischen Schwank anzutreffen sind und die einen kurzweiligen und heiteren Abend versprechen.

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