Dreimal am Tag beten, den Garten pflegen und vor allem Predigen schreiben. So gemütlich könnte das Berufsleben sein, wenn man sich entschliesst, ein Teilzeit-Mönch zu werden.

«Die Idee dahinter ist, dass man den Christen, die in einem harten Alltag eingebunden sind, die Möglichkeit gibt, geistig aufzutanken», sagt der 80-jährige Bruder Thielbert gegenüber Tele M1. Dabei dürfen die Mönche kein persönliches Gut mehr besitzen, um richtig abschalten zu können.

Mit dem Job ohne Stress sollen mehr junge Männer ins Kloster gelockt werden. Denn dort sterben jährlich mehr Mönche als neu dazukommen.

Zurzeit gibt es schweizweit einen «Bruder auf Zeit». Er befindet sich im Kloster in Rapperswil.