Am Samstag, 16. September, organisiert der hiesige Olten Cricket Club (Olten CC) ein Turnier auf der Bifangmatte. Es ist ein Festival, wie es in dieser Form zum ersten Mal in der Schweiz durchgeführt wird.

Organisator und Präsident des Olten CC, Karuna Moorthy Kandasamy, freut sich auf die bevorstehenden Spiele und auf die Mannschaften, die teils extra für das Turnier aus dem Ausland anreisen.

Spielverlauf am Samstag

Insgesamt 16 Mannschaften werden an dem Turnier teilnehmen. Eine davon kommt aus Deutschland, drei weitere aus Frankreich. Die restlichen zwölf Teams stammen aus der Schweiz. Diese machen bereits die Hälfte aller bestehenden Cricket-Mannschaften in der Schweiz aus.

Gesucht hat der Olten CC diese im Internet und über Facebook. «Wir sind froh, haben wir so viele verschiedene Mannschaften», erzählt der Organisator. «Das gibt sicher spannende Spiele.»

Die 16 Mannschaften sind in vier Gruppen eingeteilt, in welchen sie auf zwei Feldern jeweils drei Gruppenspiele absolvieren. Anschliessend wird es einen Achtel-, einen Viertel- und einen Halbfinal geben. Der Abschluss des Tages wird das Finalspiel um ein Preisgeld von 1500 Franken bilden.

Auch den Zweit- und Drittplatzierten winken Preisgelder, die der Verein mit den Einnahmen aus der Festwirtschaft und den Startgeldern der Mannschaften zu finanzieren gedenkt.

Randsportart bekannter machen

Für das kulinarische Wohl der Spieler und der Zuschauer sorgt der Olten CC mit einer Festwirtschaft, die indische und tamilische Speisen anbietet und so die Cricket-Kultur vertritt. Die Randsportart ist nämlich vor allem in Indien, England, Amerika und Neuseeland beliebt.

Auch die Mitglieder der hiesigen Sportmannschaft haben ausländische Wurzeln: Sie kommen aus Sri Lanka, Westindien, Pakistan und Südafrika und wollen den Sport jetzt auch bei Schweizern bekannter machen. «Wir wollen, dass Zuschauer die Chance haben, den Sport näher kennenzulernen», sagt Kandasamy.

Auch will der Olten CC neu eine Juniorenmannschaft aufbauen, um auch die jüngere Generation mit der Leidenschaft anzustecken. So wird der Fortbestand der exotischen Sportart gesichert.