Für seine Generalversammlung genoss der Industrie- und Handelsverein Olten und Umgebung (IHVO) dieses Jahr Gastrecht im Kundenhaus «Optinauta» der Firma R. Nussbaum AG.

Auf diese Generalversammlung hin reichte Walter Rickenbacher seinen Rücktritt aus dem IHVO-Vorstand ein. Rickenbacher (Baloise Bank Soba) wirkte seit 2007 in der Vereinsleitung mit. Urs Nussbaum, Präsident des IHVO, würdigte die gute Zusammenarbeit mit Rickenbacher. Er habe viel von ihm als Elder Statesman profitieren können.

Um wieder einen Vertreter aus der Bankbranche in der Leitung zu haben, schlug Nussbaum Adrian Studer als Nachfolger für Rickenbacher vor. Der 1966 in Kestenholz geborene Studer arbeitet seit 1997 bei der Baloise Bank Soba und ist Leiter der Niederlassung Olten-Schönenwerd. Die Versammlung folgte dem Antrag Nussbaums.

Ohne Diskussion hiess die Versammlung auch eine Revision der Statuten gut. Ins Auge springt sicher die Namensänderung. Der IHV Olten und Umgebung heisst inskünftig IHV Region Olten. Gestrichen wurde die Amtszeitbeschränkung des Vorstandes. Bisher war eine Wiederwahl in der gleichen Charge nur für drei Wahlperioden möglich. Neu entscheidet der Vorstand über die Aufnahme eines Mitglieds.

Apropos: In seinem Tätigkeitsbericht hob Urs Nussbaumer den vom Verein organisierten Business-Lunch hervor, der Gelegenheit bietet, Neumitglieder ins IHVO-Netzwerk einzuführen. Aktuell zählt der Verein 169 Mitglieder. Als Flaggschiff gilt die Herbstversammlung, zu welcher Mathias Binswanger als Gastreferent eingeladen war.

Im Vorfeld der Versammlung bestand die Möglichkeit, die Altola AG zu besichtigen. Die Firma im Oltner Industriegebiet ist darauf spezialisiert, Sonder- und Problemabfälle zu sammeln und der Wiederverwertung oder Entsorgung zuzuführen. Sie behandelt hier rund 90 000 Tonnen pro Jahr. Im Oltner Industriegebiet befinden sich neben Tank und Stückgutlagern auch Anlagen beispielsweise zur Ölaufbereitung.

Am Standort Olten beschäftigt die Altola rund 50 Mitarbeiter, darunter Gefahrengutbeauftragte, Logistikassistenten oder Chemielaboranten, aber auch Spengler für die Wartung der Anlagen. Der Transport der Stoffe erfolgt mit der Bahn oder durch spezialisierte Chauffeure von Partnerfirmen.