Olten

«In wichtigen Lebensphasen muss man sich Zeit nehmen»

Sie halten ihr Diplom in den Händen: Die 51 Bachelor- und 8 Master-Absolventen.bruno kissling

Sie halten ihr Diplom in den Händen: Die 51 Bachelor- und 8 Master-Absolventen.bruno kissling

Am Mittwoch wurden im Stadttheater Olten 51 Bachelor- und acht Master-Diplome der FHNW in Angewandter Psychologie verliehen. Der Eberhard-Ulich-Preis für die beste Master-Arbeit ging an Nadine Strebel.

Den Arbeitsalltag im Unternehmen erforschen sowie Arbeitsabläufe und -bedingungen am Arbeitsplatz gestalten – dies ist eins der zentralen Felder für angehende Psychologinnen und Psychologen der Hochschule für Angewandte Psychologie an der FHNW in Olten.

Am Mittwochabend erhielten 51 Bachelor- und 8 Master-Absolventinnen und Absolventen ihr Diplom im Oltner Stadttheater. Luca Little, ehemaliger Student der FHNW, gestaltete das musikalische Programm der Diplomfeier.

Auf das eigene Können vertrauen

Nach der Einführung durch den Direktor der Hochschule Heinz Schüpbach, sprach Geri Thomann, Leiter des Zentrums für Hochschulentwicklung und Erwachsenenbildung der Pädagogischen Hochschule Zürich, über das Beginnen und Abschliessen. Wichtig sei trotz Höhen und Tiefen, Nebelbänken und unverhofften Aussichten, dass man sich in wichtigen Phasen des Lebens Zeit nähme. Gerade dann, wenn davon nur wenig vorhanden sei. Vor allem für den Anfang und das Ende von wichtigen Lebensabschnitten sei dies zentral. Er ermutigte die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen, bei ihren Neuanfängen mit Freude und Selbstvertrauen durch ungeplante und anforderungsreiche Situationen zu gehen und auf das eigene Können zu vertrauen.

Gerhard Guttropf, Leiter des Zentrums für Ausbildung, stellte in seiner Würdigung der Bachelor-Arbeiten die grosse Bandbreite der Themen und deren Praxisrelevanz heraus und freute sich, diesmal 51 Bachelor-Diplome an Absolventinnen und Absolventen überreichen zu dürfen. Studiengangleiter Matthias Briner erklärte in seiner Ansprache die geringe Zahl der persönlich anwesenden Master-Absolventinnen und Absolventen: «Die meisten Master-Studierenden haben bereits im Frühjahr abgeschlossen, das Diplom schon erhalten und haben neue Jobs gefunden. Einige sind inzwischen im Ausland tätig.»

Den Hugo Münsterbergpreis für die beste Bachelor-Arbeit verfasste Nadine Schneider. Ihre Arbeit beschäftigte sich mit Arbeitszufriedenheit in einer Schule. Den besten Notendurchschnitt über alle Noten des Bachelor-Studiums erarbeitete sich Barbara Schwander mit einem Notendurchschnitt von 5,6.

Den Eberhard-Ulich-Preis für die beste Master-Arbeit wurde Nadine Strebel verliehen. Thema der Arbeit waren die Arbeitsbedingungen und Arbeitsleistungen von Luftsicherheitsassistierenden an den Gepäckkontrollen eines internationalen Flughafens in Europa. Master-Studiengangleiter Briner: «Die Masterarbeit spiegelt zwei der Kernthemen unserer Hochschule wieder, den Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit sowie die Kompetenzen-Entwicklung im Bereich Sicherheit.»

Die Diplomierten in Angewandter Psychologie. Master: Falk Daubner, Zürich. Reto Etterli, Baar. Simone Günther, Basel. Claudia Huser, Luzern. Lara Regenauer, Hamburg. Felicia Ritter, Zürich. Nadine Strebel, Dottikon. Jessica Wyss, Wettingen. –
Bachelor: Stefanie Bachofner, Zürich. Nicole Berner, Unterkulm. Christian Bodmer, Olten. Ursula Bukies-Egli, Villmergen. Noëmi Cerny, Erlinsbach SO. Nicole Coglianese-Brescianini, Wettingen. Martin Eichenberger, Aarau Rohr. Yves Alain Etienne, Liestal. Judith Farkas, Möhlin. Regula Gerber, Oftringen. Nataly Graf, Zürich. Fabian Haas, Uster. Irene Häberli, Fislisbach. Manuela Hähni, Luzern. Chantal Hänggi, Binningen. Reto Heinrich, Luzern. Lorenz Imboden, Zürich. Manuela Jales Hon, Olten. Martina Kiser, Zürich. Tanja Kobelt, Röschenz. Julia Koch, Wallisellen. Moritz Kurt, Walperswil. Cédric Loehr, Basel. Wolfgang Meier, Aarau. Jan Mousouniène, Basel. Yolanda Nyffeler, Fulenbach. Nicole Peyer, Brügg BE. Esther Peyer-Schnyder, Bern. Dominik Probst, Zürich. Marcel Rauber, Wolfwil. Seraina Rissi, Dulliken. Valentin Ritler, Liebefeld. Karin Rodel, Bannwil. Stefanie Rüesch, Bremgarten AG. Irina Schaberl, Otelfingen. Sidonia Scherrer, Zürich. Gabriella Schmidlin, Bern. Cornelia Schneeberger, Langenthal. Nadine Schneider, Bern. Mirjam Schwager, Herzogenbuchsee. Barbara Schwander, Zürich. Benjamin Stetter, Olten. Nicole Stoller, Zürich. Laura Straub, Bern. Nina Suter, Baar. Manuela Vieli, Sissach. Christoph Vogel, Ins. Emma Walker, Siebnen. Fabian Würgler, Dietlikon. Sarah Zimmerli, Wallisellen. Francesco Zoppi, Herrenschwanden.

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