Olten

In der Fachhochschule heisst es heute: Auf die Plätze, fertig, knobeln!

Die Fachhochschule in Olten wird zum Schauplatz des Halbfinals der Mathematik- und Logikspiele.

Die Fachhochschule in Olten wird zum Schauplatz des Halbfinals der Mathematik- und Logikspiele.

Heute findet in der Fachhochschule der Halbfinal der Mathematik- und Logikspiele statt. An erster Stelle soll aber nicht Wettkampfstimmung, sondern vielmehr das Vergnügen stehen.

Heute Samstag wird die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Olten zum Mekka für Knobelfans – dort steigt nämlich der Halbfinal der Mathematik- und Logikspiele, welcher zeitgleich auch in anderen Teilen der Schweiz von rund 3000 Personen absolviert wird.

In der Dreitannenstadt wagen sich deren 91 Teilnehmer an die kniffligen Aufgaben mit dem Ziel, in den Final vom 17. Mai an der ETH-Lausanne einziehen zu können. Die Fäden in der Hand haben die Hochschule für Wirtschaft sowie die Hochschule für Technik der FHNW, welche für die Oltner Ausgabe verantwortlich zeichnen.

Während der Schweizerische Mathematikspieleverband (SMASV) als Hauptorganisator heuer die bereits 28. Durchführung der Spiele realisiert, sind diese für die beiden Hochschulen noch unbekanntes Terrain. «Es ist für uns ein Pilotprojekt», betont Gabriela Rüegg, stellvertretende Leiterin Kommunikation und Marketing an der Hochschule für Wirtschaft.

Geeigneter Standort und Kontakte

Die gute Lage der Stadt und informelle Kontakte spielten eine wesentliche Rolle, weshalb Olten zum Austragungsort (von lediglich zwei in der Deutschschweiz) auserkoren wurde: Ein Dozent der FHNW habe vor einem Jahr an den Spielen in Zürich teilgenommen und sei dabei ins Gespräch mit den Verantwortlichen gekommen, so Rüegg. «Man war auf der Suche nach einem weiteren Standort zwischen der Westschweiz und Zürich. Da hat sich der FHNW-Neubau am Verkehrsknotenpunkt direkt angeboten.»

Et voilà – die Feuertaufe ist bereits heute: Um Punkt 14 Uhr treten Erwachsene wie auch Schüler in sechs nach Jahrgängen geordneten Kategorien an. Wobei die Jüngsten für fünf Aufgaben 60 Minuten Zeit haben, hingegen 16 Fragestellungen die Hirnzellen der Älteren bis zu drei Stunden strapazieren.

Spass am Knobeln nötig

Das klingt doch ziemlich anstrengend; wer lässt diese Prozedur überhaupt freiwillig über sich ergehen? «Die Hauptsache ist, dass Knobeln und Rätsel einem Freude bereiten», sind sich Rüegg und Organisator Luca Frischknecht einig. An erster Stelle soll jedenfalls der Spass stehen – obwohl ein wenig Ehrgeiz natürlich nicht fehl am Platz sei, relativiert Frischknecht.

Im Zeichen des Vergnügens stehen auch die Rahmenangebote: Ein Simulationsspiel, die ausnahmsweise am Nachmittag geöffnete Bibliothek, ein Exponat sowie Informationsstände zu den Studiengängen der FHNW sollen den Teilnehmern die Wartezeit zwischen dem Aufgabenlösen und der Rangverkündigung versüssen.

Nicht ohne Grund finden alle diese Aktivitäten in der Fachhochschule statt: «Der Anlass bietet die Möglichkeit, das schöne Gebäude zeigen und das Image der FHNW als regional verankerte und national sowie international ausgerichtete Fachhochschule pflegen zu können», erklärt Rüegg. Zudem möchte man mit den Spielen die Lust an der Mathematik fördern, denn: «Mathematisches Flair ist sowohl für Wirtschafts- als auch für Technikstudiengänge eine gute Voraussetzung.»

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