Olten

Im Schnitt waren 170 bis 180 Gäste bei Sternschnuppen 23 dabei

Gute Besuchererzahlen und ein bunt gemischtes Publikum: Die Sternschnuppenmacher sind mit der Ausgabe 2017 sehr zufrieden.

Wussten Sie, dass nie ein Künstler, eine Künstlerin oder eine Formation in zwei aufeinanderfolgenden Auflagen der 23 Sternschnuppen auftreten? Nein? Dies ist nämlich eines der ungeschriebenen Gesetze des kulturellen Adventskalenders, wie Daniela Hurni, Präsidentin des Vereins 23 Sternschnuppen verrät. Vielleicht auch eines der Erfolgsgeheimnisse der Veranstaltungsreihe. «Mit der heurigen Ausgabe sind wir sehr zufrieden. Durchschnittlich zwischen 170 und 180 Personen haben die einzelnen Sternschnuppen besucht», so die Präsidentin. Und: Natürlich gebe es ein Sternschnuppen-Stammpublikum. «Aber es ist schön zu beobachten, wie sich stets aufs neue eine Gästeschar mit wechselnden Gesichtern einfindet.» Auch die Rückmeldungen aus dem Publikum seien durchweg positiv.

Kollekte: sehr zufrieden

Vor Jahresfrist fiel die Kollekte anfänglich eher bescheiden aus. Am Ende ging es sehr wohl auf und zur letzten Sternschnuppe gab es gar einen bislang unerreichten Kollekte-Rekord. Die Lokalpresse aber wollte das anders sehen und machte ein grösseres Thema daraus. Heuer ist die Kollekte-Bilanz ähnlich. «Auch hier sind wir sehr zufrieden», so Daniela Hurni. Dass die Sternschnuppen künftig also nur noch über Eintrittsgelder zu geniessen wären, schliesst sie aus. So lange die Rechnung bei null aufgehe, dränge sich keine andere Praxis auf. «Wir wollen möglichst wenig Hürden zwischen Veranstaltung und möglichen Besuchern aufbauen.»

Inwieweit und ob sich die Sternschnuppen im kommenden Jahr verändern, vermag die Präsidentin nicht zu sagen. «Das ist noch viel zu früh», gibt sie zu verstehen. Zudem bestehe aus heutiger Sicht im Grunde genommen kein wesentlicher Änderungsbedarf. «Was wir brauchen, das sind Lokalitäten mit einem Fassungsvermögen für 180 und 240 Personen», sagt Daniela Hurni. «Wir wollen ja möglichst allen Besuchern einen Platz anbieten können. Es wäre doch sehr unangenehm, müssten wir aus Platzgründen Besuchende zurückweisen.» Und was die Programmatik angeht, meint sie: «Die Zusammensetzung im Verein sorgt eigentlich automatisch immer wieder für Neuheiten bei den Sternschnuppen.»

Die Lücke, welche der kürzlich verstorbene Marc Tabeling im Verein hinterlassen hat, ist derzeit allerdings noch nicht geschlossen. «Wir werden uns sicher darum bemühen», gibt Daniela Hurni zu verstehen.

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