Olten

Im neuen Pop-up-Garten unter Kastanienbäumen gibts Bier – in Kombination mit asiatischen Speisen

Lauschig unter Bäumen: der Pop-up-Biergarten der Brauerei Drei Tannen.

Lauschig unter Bäumen: der Pop-up-Biergarten der Brauerei Drei Tannen.

Das Drei-Tannen-Bier gibt’s jetzt auch hinter dem Oltner China-Restaurant Shanghai. Somit erhält die Stadt ihre erste Gartenwirtschaft unter Bäumen.

Seit kurzem schenkt die Brew-Crew der Brauerei Drei Tannen ihre Getränke hinter dem Restaurant Shanghai an der Neuhardstrasse in Olten aus. Bis voraussichtlich September öffnet die Gartenbeiz mit 70 Sitzplätzen jeweils mittwochs bis samstags von 16 bis 22 Uhr, sofern das Wetter mitspielt. Luc Nünlist, Gründer der Brauerei, erklärt, dass die Idee einer solchen Bar schon eine Weile besteht: «Es gibt in Olten eigentlich keine Gartenwirtschaft unter Bäumen». Das wollte er ändern und machte dem Restaurant Shanghai beim Mittagessen dort den Vorschlag einer Zusammenarbeit. «So nahe von der Brauerei unter dem ‹Galicia› zu sein, ist natürlich praktisch», meint Nünlist. Wenn das Wetter nicht mitspielt, der Biergarten geschlossen bleibt oder am Abend schliesst, ist es naheliegend, in die Galicia-Bar weiterzuziehen. Der Biergarten ist auch nicht als Konkurrenz gedacht, sondern soll, so Nünlist, «die Strasse beleben», die ansonsten bis auf die Galicia-Bar, das Darwin Pub und das Restaurant Shanghai ausgangstechnisch wenig bietet.

Im Angebot sind Getränke aus der Region: das hauseigene Drei-Tannen-Bier, Rosé aus dem Aargau, Limonaden aus Luzern und Eptinger Wasser. Neu und exklusiv an der Pop-up-Bar ist das Holunderbier, gebraut aus handgepflücktem Holunder entlang der Dünnern; ein «blumig-fruchtiges Sommerbier», wie Nünlist sagt. In Ergänzung zu den Getränken der Brauerei werden die chinesischen und tibetanischen Speisen aus dem «Shanghai» serviert. «Gerade Fingerfood wie Momos oder Frühlingsrollen passen perfekt zu einer Bierrunde», meint Nünlist. Mit dieser Zusammenarbeit könne man sich auch «gegenseitig befruchten» und zusammen wachsen.

Mit der Aktion dankt die Brew-Crew auch ihren Heimbestellern, die das Geschäft während der Coronakrise unterstützten. Wer den Heimlieferdienst nutzte, bekommt ein «Dankesbier» oder ein Softgetränk auf Kosten des Hauses. Die Pop-up-Bar selbst ist in einer alten Schrebergartenhütte eingerichtet. Nünlist nennt sie «keine Hochglanzbar, sondern rustikal und etwas zusammengewürfelt». Die Tische stehen unter Kastanienbäumen. So können nach Nünlist «gemütliche Abende in ruhiger, familiärer Atmosphäre» verbracht werden. Im Gegensatz zum Barbetrieb sei die Gartenbeiz unter den Bäumen auch familienfreundlich gedacht: Kinder unter zehn Jahren konsumieren sogar gratis.

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