Olten
«Ich ziehe eine positive Bilanz»: Der Leiter des Haus der Museen berichtet über seine Erfahrungen

Vor ziemlich genau einem Jahr – am Wochenende vom 23. und 24. November – eröffnete das Haus der Museen in Olten. Es kombiniert das Naturmuseum, das Historische Museum und das Archäologische Museum des Kantons Solothurn. Nun berichtet der Leiter des Hauses über seine Erfahrungen.

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Rund 2000 Menschen besuchten das Haus der Museen bei der Eröffnung.

Rund 2000 Menschen besuchten das Haus der Museen bei der Eröffnung.

CH Media

Am Eröffnungswochenende besuchten das Haus der Museen rund 2'000 Personen. Unter anderem coronabedingt ist diese Zahl aber mittlerweile geschrumpft. Im normalen Museumsbetrieb sind 60 Besuchende zugelassen, an Vorträgen sind es 25 und bei Führungen maximal 15. Diese Zahlen seien tiefer angesetzt als gesetzlich vorgegeben, berichtet der Leiter des Hauses, Peter Flückiger. «Uns ist es wichtig, dass unsere Besucherinnen und Besucher sich wohlfühlen», sagt er überzeugt.

Das Haus der Museen habe die Bestimmungen dementsprechend angepasst. Neben der Besucher-Beschränkung mussten auch ein paar interaktive Ausstellungselemente vorübergehend gesperrt werden, so zum Beispiel die Mikroskope. Die platzierten Touchscreens stehen jedoch weiterhin zur Verfügung. Besuchende erhalten dazu am Empfang je einen «Touchpen», mit welchem die Displays bedient werden können. Die Pens werden nach Gebrauch desinfiziert.

Doch trotz der Coronakrise und den momentanen Einschränkungen sieht Flückiger gerne auf die vergangenen 12 Monate zurück. «Ich ziehe eine durchaus positive Bilanz», sagt er. Die Rückmeldungen von Museumsbesuchenden seien positiv. Und auch von den Mitarbeitenden des Museums bekommt Flückiger viel Erfreuliches zu hören. «Das Haus hat eine sehr moderne Infrastruktur. Es verfügt zum Beispiel über einen Warenlift», erzählt Flückiger. Dies vereinfache die Arbeit oft.

Für die Zukunft des Hauses hat Flückiger schon ein paar Ideen. Konkret benennt er Anlässe, welche im aktuellen Jahr ausfallen mussten, wie zum Beispiel die Zeichnungskurse. Fürs Erste stünde im Fokus, sobald wie möglich in den Normalbetrieb zurückzukehren und wieder «aus dem Vollen schöpfen zu können».

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