Radioaktivität

Helikopter misst radioaktive Strahlen über Olten und dem AKW Gösgen

Messflüge werden in der Umgebung vom AKW Gösgen durchgeführt.

Messflüge werden in der Umgebung vom AKW Gösgen durchgeführt.

Vom 24. bis 28. Juni führt die Nationale Alarmzentrale Radioaktivitäts-Messflüge in den Kantonen Solothurn, Bern und Aargau durch. Dabei wird unter anderem das AKW Gösgen und Olten überflogen.

Seit mehreren Jahren verfolgt die Nationale Alarmzentrale NAZ ein Messprogramm, das die normale Radioaktivität in den Schweizer Städten misst. Dank diesen Messresultaten kann bei einem Ereignis mit Verdacht auf erhöhte Radioaktivität jede Abweichung vom Normalzustand präzise festgestellt werden.

In diesem Jahr werden die Städte Olten und Aarau (am 24.6.), Biel (am 25.6.) und Thun (am 26.6.) überflogen, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport am Dienstag mitteilt. Dazu werden routinemässige Flüge in der Umgebung der Kernkraftwerke Gösgen und Mühleberg durchgeführt.

Die NAZ führt die jährlichen Messflüge nicht nur wegen der Datengewinnung durch. Diese dienen auch der Einsatzvorbereitung bzw. stellt die Einsatzbereitschaft des Messteams und der Ausrüstung sicher.

Mittagspause wird eingehalten

Ein Helikopter wird die Messgebiete in rund 90 Meter Höhe in parallelen Bahnen überfliegen.

Die Lärmbelastung für die Bevölkerung soll möglichst gering gehalten werden, heisst es. So legt der Helikopter zwischen 12 und 13 Uhr eine Mittagspause ein. Zudem enden die Flüge um 17 Uhr.

Messung der normalen Radioaktivität

Mit der Messung der Radioaktivität aus der Luft kann die Radioaktivität am Boden schnell und grossräumig gemessen werden. Ein Fokus bei den Messungen liegt auf den Schweizer Städten.

In früheren Jahren wurden solche Messungen bereits in Zürich, Basel, Genf, Bern und weiteren Städten durchgeführt. (ldu/mgt)

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