Hägendorf
Themenweg auf dem Allerheiligenberg: Das Rytiseili ist noch ein Knackpunkt

Der Themenweg auf dem Allerheiligenberg ob Hägendorf biegt auf die Zielgerade ein, schon im nächsten Frühling könnten die Bauarbeiten für das neue Angebot starten.

Urs Huber
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Allerheiligenberg ob Hägendorf mit Blick in die Alpen und nach Olten. Bald soll dort ein neuer Themenweg entstehen.

Allerheiligenberg ob Hägendorf mit Blick in die Alpen und nach Olten. Bald soll dort ein neuer Themenweg entstehen.

Bruno Kissling

Die letzte noch zu überwindende Hürde scheint das Rytiseili zu sein, nicht unwesentlicher Bestandteil des geplanten Themenweges Himmel und Hölle auf dem Allerheiligenberg ob Hägendorf.

Die Bekanntheit des Berges geht auf die ab 1910 eröffnete «solothurnische Heilstätte für Lungenkranke» zurück; später wurde sie zur Höhenklinik umbenannt.

Die Stiftung Pro Allerheiligenberg steckt seit 2018 inmitten von Planungs- und Vorbereitungsarbeiten zum Projekt, welches den Allerheiligenberg attraktivieren soll, speziell auch für Familien.

Der Themenweg sieht maximal elf verteilte Animationsorte vor, die sich dem Thema «Himmel und Hölle» widmen. Sinnigerweise werden die Animationen an Orten mit entsprechenden Flurnamen platziert.

Der Weg ist «auf der Zielgeraden»

Einer dieser Kristallisationspunkte ist eben das Rytiseili, mit dem man sich am Südhang des Allerheiligenberges in den blauen Jurahimmel treiben lassen kann. Allerdings gab’s gemäss Stiftungsrat Ruedi Studer bei der Eingabe beim Amt für Raumplanung im April dieses Jahres Bedenken zur Materialisierung des Spielgerätes.

«Mehr Holz müsse dabei verwendet werden», sagt Studer. Wenn dieser Makel noch behoben sei, stehe der Realisierung des Themenweg nichts mehr im Weg. Studer sieht also Licht am Ende des Tunnels. «Wir befinden uns auf der Zielgeraden», bilanziert er.

Er rechnet damit, dass die Bauarbeiten im Februar/März des kommenden Jahres starten können. «Jetzt noch, mit dem kommenden Winter vor Augen, damit zu beginnen, wäre vermessen», gibt er zu verstehen. Die Anschubfinanzierung des Projektes, eine tiefere sechsstellige Summe, sieht der Stiftungsrat gesichert.

Aber, so Studer: «Wir sind noch immer auf Geldsuche, es ist nicht so, dass wir «putzt und gstrählt» wären», wie er sich ausdrückt. Ein, zwei Hauptsponsoren würden der Sache durchaus noch guttun. Deren zwei haben die Geldbeschaffenden bereits an Land ziehen können. «Mit 10000 Franken ist man dabei», sagt der Stiftungsrat beiläufig.

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