Hägendorf
Die Alarmsituation wird in den kommenden Monaten eliminiert

Die Sanierung der Eindolung Cholersbach im Zentrum Hägendorfs verläuft plangemäss.

Urs Huber
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Die Arbeiten zur Sanierung der Eindolung Cholersbach im Bereich Dorfzentrum Hägendorf gehen bislang fahrplanmässig über die Bühne.

Die Arbeiten zur Sanierung der Eindolung Cholersbach im Bereich Dorfzentrum Hägendorf gehen bislang fahrplanmässig über die Bühne.

Bruno Kissling / Oltner Tagblatt

Seit Mitte Januar sind die Arbeiten im Gang. Im August 2018 noch taxierte das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau (AVT) in seinem Bericht den Zustand der Eindolung Cholersbach im Zentrum Hägendorfs als alarmierend. Also musste eine schnelle vorübergehende Lösung her, die einer langfristigen vorausging. Gewichtsbeschränkungen für Fahrzeuge, eine Verstärkung der Bachübergänge mit Stahlplatten in Notfällen; Stützelemente.

In spätestens 12 Monaten ist alles wieder gut

Jetzt ist Entspannung angesagt: In spätestens einem Jahr nämlich soll die Alarmsituation für die nächsten rund 30 Jahre eliminiert sein. Mitte Januar haben die ersten Arbeiten zur Sanierung der Eindolung begonnen. Im Vorfeld des Projektes schien die Wiedereindolung auf der gesamten Länge im Dorfzentrum nicht in Übereinstimmung zu bringen sein mit dem eidgenössischen Gewässerschutzgesetz.

Eine partielle Öffnung des Baches wurde ins Auge gefasst, was die Projektkosten allerdings auf rund 3, 5 Mio. Franken hätte hochschnellen lassen. «Diese Summe wäre weder finanziell noch politisch tragbar gewesen», so der Bericht zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung im Dezember letzten Jahres.

Also bleibt der Cholersbach im fraglichen Abschnitt auch nach der Sanierung, die mit rund 2,2 Mio. Franken Bruttokosten zu Buche schlägt, eingedolt. «Wir erwarten von Bund und Kanton Subventionen in Höhe von insgesamt 300'000 Franken», erklärt Projektleiterin Petra Brosowski vom Bauamt Hägendorf. Wie dringlich die Sanierungsarbeiten sind, beweist der Umstand, dass der Gemeinderat das Kreditvolumen unter Berücksichtigung der erweiterten Kompetenz in Eigenregie bewilligen konnte.

Arbeiten sind termingerecht angelaufen

Bislang stehen die Arbeiten, für die ein Zeitraum von 9 bis 12 Monaten vorgesehen ist, unter guten Vorzeichen. «Wir haben Mitte Januar planmässig beginnen können», so die Projektleiterin. Und man sei dabei absolut im Fahrplan. Für die Sanierung des Bachabschnittes im Bereich Dorfzentrum sind 3 bis 4 Etappen vorgesehen. «Es wird von der Situation abhängig sein, ob noch eine weitere Etappe notwendig wird», räumt Brosowski ein.

Die Etappenplanung nehme Rücksicht auf die grösseren Veranstaltungen auf dem Dorfplatz, wurde an der seinerzeitigen Gemeindeversammlung hervorgehoben. Ob dies im Coronajahr 2 notwendig sein wird, steht offen.

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