Wahl

Grüne Region Olten jetzt mit Einerpräsidium

Von links Anita Huber, Patrick Weibel-Adam, Myriam Frey Schär, Siv Lehmann, Felix Wettstein , Anna Engeler, Iris Schelbert-Widmer, Raphael Schär-Sommer, Candidus Waldispühl (es fehlt Beate Hasspacher).

Von links Anita Huber, Patrick Weibel-Adam, Myriam Frey Schär, Siv Lehmann, Felix Wettstein , Anna Engeler, Iris Schelbert-Widmer, Raphael Schär-Sommer, Candidus Waldispühl (es fehlt Beate Hasspacher).

Die 27. Mitgliederversammlung der Grünen der Region wählte Myriam Frey zur Präsidentin; zuvor hatte sie sich das Präsidium mit Anna Engeler geteilt.

Die Grünen Region Olten hielten kürzlich ihre 27. Mitgliederversammlung ab. Die erste Hälfte des statutarischen Teils wurde von Co-Präsidentin Anna Engeler geleitet. Kassier Candidus Waldispühl präsentierte die Rechnung, welche einstimmig genehmigt und verdankt wurde.
Anna Engeler verlas im Anschluss den Revisionsbericht – den Revisoren wurde Décharge erteilt. Co-Präsidentin Myriam Frey Schär gab daraufhin mit dem Jahresbericht des Co-Präsidiums einen Rückblick auf ein bewegtes Politjahr. Die Wahl des Vorstands war das letzte Traktandum unter Anna Engelers Leitung. Sie wird in der Junisitzung des Kantonsrats als Ersatz für Felix Lang vereidigt werden und tritt deshalb mangels zeitlicher Kapazität aus dem Vorstand der Grünen Region Olten zurück. Myriam Frey Schär schickte sie mit einer kurzen Laudatio und einem Büchergutschein in den wohlverdienten kommunalen Ruhestand. Es wurden folgende Vorstandsmitglieder wiedergewählt: Beate Hasspacher, Siv Lehmann, Raphael Schär-Sommer (Aktuar), Iris Schelbert-Widmer und Candidus Waldispühl (Kasse).

Neu gewählt wurde die im Jahr 2018 zum Vorstand gestossene Anita Huber. Die langjährige Oltner Lokalpolitikerin hatte im vergangenen Jahr nach 15 Jahren ihren Sitz im Gemeindeparlament an Raphael Schär-Sommer übergeben, welcher von ihr auch das Fraktionspräsidium übernahm. Nach sieben Jahren in einem Co-Präsidium wurde Myriam Frey Schär neu als Präsidentin der Regionalsektion gewählt. Das Budget 2019, wiederum von Candidus Waldispühl präsentiert, wurde nach einer leichten Erhöhung der Beiträge für den National- und Ständeratswahlkampf einstimmig genehmigt. Der statutarische Teil fand seinen Abschluss mit Verweisen auf verschiedene aktuelle Kampagnen wie etwa die Gletscher-, Biodiversitäts-, Landschafts- oder die Konzernverantwortungsinitiative und mit ein paar Worten von Raphael Schär-Sommer zu den anstehenden nationalen Wahlen. Als Mitglied des kantonalen Wahlausschusses vertritt er die Sektion in der Kampagnenplanung.

Mitorganisatorin Siv Lehmann informierte ausserdem über den Stand der Dinge bezüglich Frauenstreik. Die Gleichstellung der Geschlechter ist seit jeher ein zentrales Anliegen der Grünen. Zu guter Letzt wies Iris Schelbert-Widmer auf das wertvolle Angebot der Collectors hin.


Der zweite, öffentliche Teil des Abends war dem Stadtklima gewidmet. Letzten Sommer hatten die Oltner Grünen auf die Stellen im Siedlungskörper der Stadt hingewiesen, die sich im Sommer aufgrund der Klimaerwärmung bereits heute fast unerträglich erhitzen. Der Vortrag des ehemaligen grünen Gemeinderats Patrick Weibel-Adam, Verantwortlicher der Stadt Luzern für Luftreinhaltung, Klimaschutz und Energie, sollte nun als Anschlussveranstaltung Lösungen aufzeigen, wie mit den bereits existierenden negativen Effekten des Klimawandels in Städten umzugehen ist. Der Referent zeigte anhand von Beispielen auf, wie das Stadtklima mit Bepflanzung, Bodenbelägen, Wasserelementen und luftstromdurchlässigen Bebauungsstrukturen verbessert werden kann. Die Anwesenden und Patrick Weibel-Adam waren sich allerdings einig, dass das Hauptaugenmerk in Bezug auf das Klima weiterhin darauf liegen muss, eine weitere Erwärmung zu verhindern. Entsprechend war ein Teil seines Vortrags auch diesem Aspekt gewidmet. Mit seinen Ausführungen bestätigte er die bewährte Strategie der Oltner Grünen, laufend mit Vorstössen im Gemeindeparlament auf eine klimafreundliche Kommunalpolitik hinzuwirken.

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