Hägendorf
Gotteshaus wird modernisiert – gesucht sind Freiwillige und Spenden

Die reformierte Kirche in Hägendorf wird in den kommenden Monaten renoviert. Wer zudem Interesse hat an der Mitarbeit, kann sich bei der reformierten Kirche melden.

Fabian Muster
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Die Bauarbeiten an der Kirche in Hägendorf sollen Ende Mai beginnen.

Die Bauarbeiten an der Kirche in Hägendorf sollen Ende Mai beginnen.

Bruno Kissling

Die Kirche der reformierten Kirchgemeinde Olten in Hägendorf wurde 1939/40 gebaut, 2007 und 2008 erstmals saniert und soll nun in den kommenden Monaten erneut renoviert werden. «Die Kirche soll ihren Charakter bewahren, aber gleichzeitig eine Auffrischung und Modernisierung erfahren», schreibt Pfarrer Matthias Baumann auf Anfrage, der zugleich auch im Bauausschuss beratendes Mitglied ist. Das Baugesuch ist bis zum 7. Mai auf der Gemeindekanzlei einzusehen. Bisher sind keine Einsprachen eingegangen.

Freiwillige gesucht, Spenden willkommen

Wer beim Umbau der reformierten Kirche mithelfen will, meldet sich im Sekretariat bei Nicole Stuber, nicole.stuber@ref-olten.ch oder telefonisch unter 079 842 73 18. Wer zudem spenden will, kann dies tun mit dem Vermerk "Umbau Kirche Hägendorf" auf das Konto der Raiffeisenbank Untergäu in Hägendorf, IBAN CH40-8080 8006 4806 69391, PC-Konto 46-349-9.

Ende Mai sollen die Bauarbeiten beginnen, die voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten dauern werden. Die grösste Änderung erfährt das Gotteshaus mit einem neuen verglasten Anbau, mit dem ein neuer Eingang realisiert wird, der zugleich als Windfang und Notausgang dient. Zudem wird der hintere Teil der Kirche, der früher als separater Unterrichtsraum genutzt wurde, in das Gesamtbild der Kirche integriert. «So entsteht ein einheitlich wirkender Innenraum», schreibt Baumann. Das Foyer, das bisher als Eingang gedient hat, bleibt zwar erhalten, wird aber nicht mehr als Eingang genutzt. Auch der Kanzelbereich wird offener gestaltet. Zudem werden die Kirchenbänke frisch gestrichen und die Bild-, Licht- und Tontechnik erneuert. Nicht zuletzt werden auch das Dach und die Fenster saniert. Die Gesamtkosten für die Renovation betragen eine halbe Million Franken. Der Investitionskredit wurde vergangenen November an der Kirchgemeindeversammlung genehmigt.

Weil im bewilligten Kredit auch gewisse Eigenleistungen enthalten sind, sucht die Kirchgemeinde derzeit Freiwillige, die helfen, kleinere Abbruch-, Maler oder Gartenarbeiten zu übernehmen. «Einige Freiwillige haben sich bereits gemeldet», schreibt Pfarrer Baumann. Zudem sucht die Kirchgemeinde auch finanzielle Unterstützung für den Umbau. Die Renovation der Kirche sei ein Anliegen der Gemeindemitglieder, daher «möchten einige das Projekt auch finanziell mittragen». Dazu kann symbolisch unter anderem eine Kirchenbank für 400 Franken erworben werden. Einige Personen haben laut Baumann bereits Interesse daran gemeldet. Eine Spende ist aber auch sonst willkommen.

Während der Umbauzeit wird der Gottesdienst – sobald dieser nach der Coronakrise wieder stattfindet – ins Kirchgemeindehaus verlegt, welches währenddessen nicht an Externe vermietet wird.

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