Olten

Glimmbrand an der Holzbrücke verlief glimpflich

Zur Brandbekämpfung mussten im Gehbereich der Brücke Holzbeschläge durchtrennt werden.

Zur Brandbekämpfung mussten im Gehbereich der Brücke Holzbeschläge durchtrennt werden.

Am Sonntagabend mussten Polizei und Feuerwehr wegen eines Glimmbrandes an der Oltner Holzbrücke ausrücken. Ursache für den Brand waren wohl weggeworfene Raucherwaren. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Den meisten ist die Brandmeldung vom August 2012 noch in fester Erinnerung. Damals führte, wie die technischen Abklärungen später ergaben, ein Kabelbrand zum Einsatz von Polizei und Feuerwehr auf der alten Brücke in Olten. Am vergangenen Sonntag wars wieder soweit: Ein Glimmbrand, kurz nach halb acht abends gemeldet, rief Feuerwehr und Polizei erneut auf den Plan. Grund des Feuers: «Vermutlich Raucherwaren», wie Polizeisprecher Andreas Mock auf Anfrage meinte.

Der Einsatz von Sonntag sei allerdings in keinem Vergleich zu jenem aus dem Jahr 2013 gestanden, so der Polizeisprecher weiter, der entstandene Sachschaden auch gering. Der Glimmbrand sei mit bescheidenem Aufwand zu bekämpfen gewesen.

Mehrere Fahrzeuge

Die städtische Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt und konnte den Brandherd unterhalb des Brückenbodens ausmachen, während ebenfalls alarmierte Polizeikräfte den Brandherd mit einem Kleinlöschgerät bekämpften. Zum Einsatz kam auch das vor dem Strandbad angelegte Rettungsboot, welches die Brandbekämpfung von unten übernahm. Für die Bekämpfung von oben mussten mehrere Holzbeschläge mit einer Motorsäge durchtrennt werden. Die Brücke war für die Dauer der Löscharbeiten aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Gemäss Auskünften des Stadthauses ist die Brücke schon seit Jahren mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet. Allerdings gilt es festzuhalten, dass das Bauwerk in aller Regel so gut frequentiert ist, dass entstehende Brände von Passanten schon sehr früh wahrgenommen und gemeldet werden; so auch im Fall von vergangenem Sonntag.

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