Wie geplant
Gesamtsanierung der Kanti Olten geht in die nächste Etappe

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Bei einem Baustellenrundgang im April 2017. (Archiv)

Bei einem Baustellenrundgang im April 2017. (Archiv)

Bruno Kissling

«Die Sanierung der Kantonsschule Olten kommt wie geplant voran», dies vermeldet das kantonale Hochbauamt in einer Medienmitteilung. Das Hallenbad werde im Herbst wiedereröffnet – und bereits würden die Vorbereitungen für den Innenausbau laufen. «Dabei wird dem Brandschutz besondere Beachtung geschenkt», wie es heisst.

Die Kanti Olten wurde 1973 gebaut. Sie genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Mit der Gesamtsanierung wird die Schule einerseits den veränderten Bedürfnissen des Schulbetriebes angepasst, andererseits braucht es Anpassungen in den Bereichen Brandschutz, Erdbebensicherheit, Behindertengerechtigkeit sowie Energieeffizienz. Nicht nur die schulischen Bedürfnisse haben sich in den vergangenen 45 Jahren stark verändert, sondern auch gesetzliche Vorgaben und Normen.

Rundgang auf der Baustelle der Kantonsschule Olten im April 2017
15 Bilder
Die Sanierungsarbeiten sind in vollem Gange
Rundgang Gesamtsanierung der Kantonsschule Olten
Der Start zur 86-Millionen-Sanierung erfolgte im Sommer 2016
Die lärmintensivsten Arbeiten werden in den Ferien erledigt. Dann stört es den Schulbetrieb am wenigsten.
Bis im Herbst soll das Hallenbad fertig renoviert sein. Momentan befindet sich das Bad noch im Rohbau.
Der Bau- und der Schulbetrieb sind strikt getrennt.

Rundgang auf der Baustelle der Kantonsschule Olten im April 2017

Bruno Kissling

Augenmerk auf Sicherheit

Die Sanierung der Kantonsschule erfolgt unter laufendem Betrieb – in Etappen bis Ende 2022. Der Abschluss der ersten Etappe – Sanierung des Hallenbades – erfolgt im Herbst 2017. Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Innensanierungen, die ab 2018 erfolgen, muss den brandschutztechnischen Auflagen der Solothurnischen Gebäudeversicherung SGV besonders Beachtung geschenkt werden.

«In enger Zusammenarbeit haben das Generalplanerteam, die SGV und das Hochbauamt für den Bau- und Schulbetrieb zusätzliche brandschutztechnische sowie organisatorische Massnahmen festgelegt und mit der Schulleitung koordiniert», heisst es dazu. In den betroffenen Baubereichen gälten erhöhte Sicherheitsanforderungen für alle am Bau Beteiligten.

Die technischen Sicherheitseinrichtungen würden regelmässig auf ihre Funktionalität überprüft und die uneingeschränkte, hindernisfreie Benützung der Fluchtwege sichergestellt. Zudem würden die Sicherheitsmassnahmen durch eine dafür spezialisierte Unternehmung kontrolliert. (sks)