Berufsmaturität
«Generation Y» nahm in Trimbach ihr Diplom in Empfang

Diplomfeier der Berufsmaturität an der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule. 82 Vertreter «der Generation Y» fanden sich am frühen Mittwochabend gut gelaunt im Mühlemattsaal in Trimbach ein.

Nico Zila
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Diplomfeier der Berufsmaturität an der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule
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Diplomierte mit gesundheitlich-sozialer Berufsmaturität.
Diplomierte mit technischer Berufsmaturität.

Diplomfeier der Berufsmaturität an der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule

Bruno Kissling

82 gut gelaunte Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden fanden sich am frühen Mittwochabend im Mühlemattsaal in Trimbach zu ihrer Diplomfeier ein. Alle seien sie Vertreterinnen und Vertreter der «Generation Y», merkte BBZ-Direktor Georg Berger gleich zu Beginn seiner Begrüssungsworte an. Diese habe bekanntlich den Ruf, persönliche Interessen genau so hoch zu gewichten wie berufliche Ziele und deshalb nicht um jeden Preis karriereorientiert zu sein. Gleichzeitig gehe aber oft vergessen, dass die jungen Erwachsenen auch heute durchaus bereit sind, hervorragende Leistungen zu erbringen.

Die Diplomandinnen und Diplomanden seien dafür das beste Beispiel, hielt Berger stimmig fest. So habe er gerade heute in der Zeitung gelesen, dass 53 Prozent aus der «Generation Y» bereit sind, länger als bis 65 Jahre zu arbeiten. Diesen wissenschaftlichen Befund erhärtete der Schulleiter anschliessend mit einer humorvollen Blitzumfrage unter den Feiernden.

Es ist nicht genug, ...

«Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.» Mit diesen prägnanten Worten von Johann Wolfgang von Goethe fand Festrednerin Christine Davatz (Messen) sofort einen guten Draht zu den Berufsmaturandinnen und -maturanden, hatten diese doch während der letzten elf Monate just dieses Credo in die Tat umgesetzt.

Die Vizedirektorin des schweizerischen Gewerbeverbandes liess es sich natürlich nicht nehmen, den jungen Berufsleuten explizit eine Karriere in einem KMU ans Herz zu legen. Dabei riet sie ihnen nach den Prüfungserfolgen zu einer grossen Portion Selbstbewusstsein – und auch dazu, die bisweilen wenig geliebten Fremdsprachen zu pflegen. Diese brächten nicht nur berufliche Vorteile, stellte Davatz klar. Schliesslich gehe es nach der Ausbildungszeit auch darum, die Welt zu entdecken und das Leben mit Menschen aller Couleur zu geniessen.

Musikalisch abgerundet

Die souveräne Moderation durch Werner Jordi, Leiter Berufsmaturität an der Gibs Olten, und die stimmungsvolle Western-Folk-Musik der Oltner Band The Years Between rundeten die Feier würdig ab.

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