Der Boninger Gemeinderat konnte an seinem kürzlich durchgeführten Workshop ein gutes Fazit bezüglich der Amtsperiode 2013–17 ziehen. Alle Ressorts sind auf Kurs, und die Weiterführung der entsprechenden Ziele bildet für den neuen Rat die Vorgabe in der Amtsperiode 2017–21.

Vor vier Jahren hatte der Boninger Gemeinderat die Legislaturziele für die Amtsperiode 2013–17 festgelegt. So wurde etwa definiert, wie der Strassenunterhalt vonstattengehen oder wie die Reorganisation der Gemeindeverwaltung abgewickelt werden soll. «Der Rat ist erstaunt darüber, wie viele dieser Ziele verwirklicht werden konnten. In allen Ressorts ist eine positive Entwicklung spürbar», hält der Rat als Resümee des Workshops vom 18. März dieses Jahres fest.

Während dieser Zusammenkunft wurde besprochen, wie und in welcher Form die Ziele für den neuen Gemeinderat während der Amtsperiode 2017–21 vollzogen werden können. Entsprechend wurden Legislaturziele der einzelnen Ressorts besprochen und ergänzt. Weitere Zielsetzungen wie etwa das Wachstumsprojekt «Boningen 900», das zusammen mit der Bürgergemeinde angepackt werden soll oder das Qualitätsmanagement der Dorfschule wurden definiert. Die Resultate der Besprechung dienen dem neuen Gemeinderat als Anhaltspunkte für die kommenden Legislaturziele.

Reglemente und Ressorts

Anschliessend wurden alle Reglemente den jeweiligen Ressorts zugeteilt. Um über aktuelle und den gesetzlichen Grundlagen entsprechende Reglemente zu verfügen, müssen diese regelmässig überarbeitet werden. So wurden an der Rechnungs-Gemeindeversammlung im vergangenen Juni die neue Gemeindeordnung (GO) verabschiedet und an der Budgetgemeindeversammlung im letzten Dezember das Schulzahnpflegereglement gutgeheissen. An der Rechnungsgemeindeversammlung im Juni dieses Jahres kommt die bereits vom Kanton vorgeprüfte Schulordnung zur Abstimmung.

Verstärkte Kooperationen

Beim Thema «Risikomanagement» wurden einzelne Risikofaktoren aufgelistet und detailliert besprochen. So wurde beispielsweise der Versicherungsstand der einzelnen Gemeindebauten überprüft. Oder es wurde durchgespielt, wie sich die Gemeinde zu verhalten hat, wenn etwa das Personal der Gemeindeverwaltung ausfallen sollte. Hier wurde insbesondere auch die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden ins Auge gefasst. Auch dieses Risikomanagement wird regelmässig aktualisiert, um stets auf einem aktuellen Stand zu sein. Die entsprechenden Risiken müssen korrekt abgesichert sein.