Niederamt
Gemeinderat möchte Bürger für Gemeinde- und Freiwilligenarbeit begeistern

Um Kandidatinnen und Kandidaten zu motivieren, haben die Gemeindebehörden ein «Extra-Räbeblatt» lanciert.

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David Geering (links) und Daniel Gubler mit dem neuen «Extra-Räbeblatt».

David Geering (links) und Daniel Gubler mit dem neuen «Extra-Räbeblatt».

Bruno Kissling

«Mit Blick auf die Wahlen 2021 möchte der Gemeinderat die Bevölkerung von Winznau motivieren, sich für die Gemeinde politisch zu engagieren», schreiben der Gemeinderat und die Verwaltung in einer Medienmitteilung. Zu diesem Zweck haben sie eine Sonderausgabe der Gemeindezeitung «Räbeblatt» herausgegeben. Das «Extra-Räbeblatt» wurde Anfang Dezember an alle Haushaltungen verteilt. In erster Linie möchte man damit die Bevölkerung motivieren, sich für die Gemeinde- sowie für Freiwilligenarbeit zu engagieren. Der Gemeinderat und die Verwaltung erhoffen sich damit aber auch neue und politisch entferntere Einwohnerinnen und Einwohner auf die zahlreichen Tätigkeiten in der Gemeinde aufmerksam machen zu können.

Die Broschüre enthält neben verschiedenen Beiträgen von Gemeinderats- oder Kommissionsmitgliedern, welche von ihrem Engagement in der Behördentätigkeit oder den Kommissionen berichten, auch eine Menge informative Inhalte. Es werden beispielsweise die verschiedenen Kommissionen genauer vorgestellt und das politische System in Winznau erklärt. Ausserdem ist transparent dargelegt, wie viel die finanzielle Vergütung als Gemeinderat und Gemeinderätin sowie als Kommissionsmitglied beträgt. Beschrieben wird auch, welche Kompetenzen und Eigenschaften man für die Behördentätigkeit mitbringen soll. Es ist zudem ein übersichtlicher Zeitplan aufgeführt, der die Deadlines zu den kommenden Wahlen beinhaltet.

Anmeldeschluss ist der 1. März

Bis zum Anmeldeanschluss am 1. März 2021 bleibt noch genügend Zeit sich für eine Kandidatur zu entscheiden. Begleitend zur Veröffentlichung der Broschüre haben mehrere Informationsveranstaltungen stattgefunden. Dabei ist es bereits gelungen, einen vakanten Sitz im Gemeinderat zu besetzen.

Damit die Bevölkerung im April 2021 für die Wahl der Mitglieder des Gemeinderats an die Urne treten darf, müssen mindestens acht Leute kandidieren. Ansonsten sind alle Kandidatinnen und Kandidaten automatisch in einer stillen Wahl gewählt.

Wer sich für eine Kandidatur interessiert, wende sich am besten an den Gemeindepräsidenten Daniel Gubler, an jemanden auf der Gemeindeverwaltung oder an die Parteipräsidien der Winznauer Parteien, empfiehlt Gemeindeschreiber David Gee­ring. Die Mitgliedschaft in einer politischen Partei sei für eine Kandidatur nicht zwingend notwendig.

Hinweis

Das «Extra-Räbeblatt» kann unter www.winznau.ch/politikinformationen/1102529 eingesehen werden.

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