Über den gesamten Gemeinde-Finanzhaushalt betrachtet, konnte im letzten Jahr ein Überschuss von 2 Mio. Franken erzielt werden. Die allgemeine Rechnung schliesst trotz Schlechterstellung im Finanzausgleich mit einem Gewinn von 1,182 Mio. Franken ab und das Eigenkapital steigt auf 10 Mio. Franken. Die Wasserversorgung schliesst bei vollständig abgeschriebenen Anlagen mit einem Gewinn von 266'000 Franken ab. Das Eigenkapital der Wasserrechnung beläuft sich jetzt auf 2,7 Mio. Franken. Die Abwasserbeseitigung erzielte bei vollständig abgeschriebenen Anlagen einen Gewinn von 507'000 Franken. Das Eigenkapital der Abwasserrechnung liegt somit bei 4,4 Mio. Franken. Die Abfallbeseitigung fuhr nach der Gebührensenkung um 15 Prozent einen Verlust von 11'000 Franken ein, wodurch das Eigenkapital auf 187'000 Franken abnimmt. Die Feuerwehr erzielt einen Gewinn von 37'000 Franken. Bei insgesamt 1,7 Mio. Ausgaben und 700'000 Franken Einnahmen erzeigt die Investitionsrechnung Nettoausgaben von insgesamt 1 Mio. Franken. Dank des sehr hohen Cashflows von 2,4 Mio. Franken konnten die Investitionen vollumfänglich aus den erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 246 Prozent.

Dulliken konnte vergangenes Jahr sein Nettovermögen um 2,8 Mio. auf 14,8 Mio. Franken steigern. Davon sind gut 500'000 Franken auf nachträgliche Anpassungen der Übernahmewerte nach HRM2 zurückzuführen. Das Pro-Kopf-Vermögen liegt nun bei 2914 Franken. Shirkou Moradi, Ressortleiter Finanzen, vermerkte, dass in fast allen Bereichen, wo die Kosten auf Gemeindeebene beeinflusst werden können, stagnierende oder gar rückläufige Kostenentwicklungen zu verzeichnen sind. Gemeindepräsident Walter Rhiner erachtet den Abschluss, aber auch die insgesamt sehr positive Entwicklung der vergangenen Jahre, als «Früchte einer konsequenten Steuer- und Finanzpolitik des Gemeinderates». Er zeigt sich zuversichtlich, dass der heutige Steuerfuss von 119 Punkten bei den natürlichen trotz anstehender Investitionen gehalten werden kann. (MGT)