Wangen

Gemeinde rechnet mir Zunahme der Haushalte

Der Gemeinderat will sich einen Gesamtüberblick der kurz- bis mittelfristigen, baulichen Entwicklung verschaffen.

Der Gemeinderat will sich einen Gesamtüberblick der kurz- bis mittelfristigen, baulichen Entwicklung verschaffen.

Der Gemeinderat von Wangen will die bauliche Entwicklung des Dorfes im Auge behalten.

Mit Beschluss vom 22. April 2016 hat der Gemeinderat der Bildung einer Arbeitsgruppe Gemeindeentwicklung zugestimmt. Auslöser dafür ist die enorme sich anbahnende Bautätigkeit auf dem Gemeindegebiet, welche an der grossen Anzahl an Gestaltungsplänen, die derzeit in der Entstehung oder bereits Vorprüfung sind, abzulesen ist.

In den nächsten fünf bis acht Jahren ist mit einer Zunahme der Haushaltungen gegenüber dem Stand vom 1. Januar 2016 um mindestens 14 Prozent zu rechnen. Die Arbeitsgruppe hat dem Gemeinderat den verlangten Vorgehensplan vorgelegt. In einem ersten Schritt soll ein Gesamtüberblick der kurz- bis mittelfristigen, baulichen Entwicklung erarbeitet werden.

Die Arbeitsgruppe will einen Masterplan erstellen, in denen sämtliche bisher bekannten Bauvorhaben vermerkt werden, um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen (Inhalt sämtlicher Gestaltungspläne, etc.). In einem zweiten Schritt werden pro geplantem Bauvorhaben sämtliche Auswirkungen, Abhängigkeiten etc. mit ihren bekannten Faktoren zusammengestellt und ausgewertet (Einzelplan pro Gestaltungsplan), zum Beispiel notwendige Erschliessungen, Kanalisationsanpassungen, Verkehrsmassnahmen, etc.).

Ferner soll eine Prognose zu längerfristig, möglicher baulicher Entwicklung abgegeben werden. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, mit der vorgenannten Grundlagenerarbeitung und der Ausarbeitung von Überwachungstools die Grundlagen zur Entwicklung einer Strategie für die zukünftige bauliche Entwicklung zu schaffen, die der Klausurtagung des Gemeinderates zu Beginn der nächsten Legislaturperiode dienen sollen. Der Rat hat den Vorgehensplan der Arbeitsgruppe zustimmend zur Kenntnis genommen.

Gemeindepräsident Beat Frey legte den Fokus im Jahresschlusswort insbesondere auf den Ausblick aufs Jahr 2017. Er nannte die Schaffung des benötigten Schulraumes eine grosse Herausforderung. Diese werde nun konkret und wohl im nächsten Jahr zu einer Urnenabstimmung führen.

Weiter denke er, dass angesichts der verbesserten finanziellen Situation auch die Senkung des Steuerfusses wieder Thema sein dürfe. Die Begehrlichkeiten seien in letzter Zeit gestiegen und auch der Gemeinderat sei wieder lockerer als früher mit dem Geld umgegangen. Die beste Prävention dagegen sei nach seiner Überzeugung ein möglichst geringer Steuerfuss, so Frey zum Schluss. (bww/otr)

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