M.K. wurde im Oktober fristlos entlassen, nachdem sich Opfer beim Sozialamt gemeldet hatten und von den Vorgehensweisen des Mitarbeiters berichteten. Dem 52-Jährigen wird vorgeworfen, Klientinnen sexuell genötigt zu haben. Unter anderem soll er Frauen bedrängt und einige in ein Hotel eingeladen haben. 12 Fälle waren bis Ende Oktober bekannt. 

Ende Oktober reichte der Chef von M.K. eine Anzeige ein. Die Behörden nahmen die Ermittlungen auf. Unter anderem wurden K.s Computer sichergestellt. Offenbar fanden die Ermittler auch genug Material, um die Anzeige auszudehnen. «Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung wegen mehrfachen versuchten Ausnützens der Notlage und wegen mehrfachen versuchten Amtsmissbrauchs eröffnet», sagt Cony Zubler, Mediensprecherin der Solothurner Staatsanwaltschaft, gegenüber «Blick».

Wie die Zeitung berichtet, sollen im Dezember weitere mutmassliche Opfer von M.K. befragt werden. 

M.K. bestreitet die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung. (ldu)

Eklat auf dem Sozialamt Hägendorf: Eine Betroffene erzählt, wie ein Mitarbeiter sie sexuell belästigte

Eklat auf dem Sozialamt Hägendorf: Eine Betroffene erzählt, wie ein Mitarbeiter sie sexuell belästigte (2.11.2016)