Ein Anwohner der Rosengasse meldete den Gasgeruch um 20.15 Uhr telefonisch bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Solothurn.

Daraufhin rückten Polizei, Feuerwehr und der Pikettdienst der Aare Energie AG, a.en aus. Der Verkehr in das Quartier wurde abgesperrt, der lecke Leitungsabschnitt stillgelegt.

Bis dato konnte das Leck an der 5 Bar-Transportleitung bis auf zwei Meter genau geortet. «Das reicht, um mit den Bodenarbeiten beginnen zu können», sagt Mediensprecher Beat Erne.

Ob aber die Reparaturarbeiten bis Ende Woche abgeschlossen werden können, ist derzeit noch fraglich, weil im betroffenen Gebiet ausserordentlich auftretende verkehrstechnische Aspekte berücksichtig werden müssen.

Gemäss Beat Erne bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Mensch und Tier. Auch die Gefahr einer Verpuffung bestand nie. Die Versorgung mit Gas für die Anrainer sei nie infrage gestellt gewesen.

Innert der letzten fünf, sechs Jahre ist dies das zweite Leck im von der a.en betreuten Gasnetz. (hub)