Die Bauherrin, das Familienunternehmen Giroud Olma AG, beklagt ein mangelndes Interesse der Oltner Stadtbehörden, bei der Planung des Bauprojekts vorwärtszumachen (wir berichteten). Die «partnerschaftliche Planungsinitiative» sei ausgeblieben. «Mit ihrer Haltung gefährden die Behörden bedeutende Investitionen für die Entwicklung der Stadt Olten», so die Giroud Olma AG.

Die FDP Olten stützt die Haltung des Familienunternehmens und beurteilt das Verhalten der Oltner Baubehörden als «ungeschickt», wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Stadtpartei kritisiert das Verhalten der Baubehörden. «Diese Verhinderungstaktik gefährdet bedeutende Investitionen für die Entwicklung der Stadt Olten», so die Ansicht.

Andere Projekte werden vorgeschoben

Dass von Seiten der Baudirektion andere Grossprojekte wie die Innenstadt-Aufwertung, das Fusionsprojekt «Olten Plus» oder das Projekt «Andaare» vorgeschoben werden, und das Projekt «Turm von Olten» für den Stadtrat keine Priorität habe, erstaunt die FDP Olten. 

«Der Bau des ‹Turm von Olten› schafft Investitionen in Millionenhöhe, schafft Arbeitsplätze und festigt den Status von Olten als urbanes Zentrum der Schweiz.»

Die FDP Olten fordert den Oltner Stadtrat auf, «nicht in alte Muster zu verfallen und wie beim Areal Olten Südwest Chancen zu verpassen». Vielmehr müsse er seine «Verantwortung zum Wohle von Olten wahrzunehmen, seine Versprechungen gegenüber dem Investor einlösen und die in Aussicht gestellte Planungsinitiative ist unverzüglich einzuleiten». (ldu)