Die Produktionsstätte einer Firma in der Schweiz zu besichtigen, ist keine grosse Sache. Für diese Besichtigung einmal um die halbe Welt zu reisen schon eher. Genau das und noch vieles mehr haben rund 100 Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz in internationalen Projekten getan. Diese Projekte bestehen aus einem Vorbereitungsseminar, einem Aufenthalt im Zielland und einem Finalevent in Olten. Beim Auslandaufenthalt stehen besonders Besichtigungen von Firmen im Vordergrund, aber auch kultureller Austausch ist wichtig.

  • Insgesamt gibt es vier Projekte, die sich jeweils mit einem bestimmten Markt beschäftigen. Das älteste Projekt ist Insight China, das seit 16 Jahren durchgeführt wird. Die Teilnehmer der diesjährigen Ausgabe haben insgesamt sieben Städte in ganz China besucht. Sie hatten die Möglichkeit, unter anderem Firmen wie Huawei, Lenovo oder die Swatch Group zu besuchen.
  • Das zweite Projekt, Focus India, fand dieses Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Obwohl es einiges an Anstrengung kostete, sich an die indische Arbeitsweise zu gewöhnen, konnten die Teilnehmer einiges erleben während ihres Aufenthalts. So waren sie beispielsweise in Delhi bei Blaser Swisslube und der Schweizer Botschaft zu Gast. Sie waren auch im grössten Slum Asiens unterwegs, wo über eine Million Menschen wohnen.
  • ConnectUS, das dritte Projekt, fokussiert sich auf die USA. Die diesjährige Reise führte an drei verschiedene Orte, nämlich ins Silicon Valley, nach Boston und nach New York. Dort wurden einige Eliteunis und Firmen wie Google und Microsoft besucht.
  • Erst die zweite Ausgabe verzeichnete «exploreASEAN», das sich auf Südostasien fokussiert. Speziell ist, dass die Studenten in Ho-Chi-Minh-Stadt von einem früheren Teilnehmer von Insight China umhergeführt worden sind.

In seiner Schlussrede betonte Michael Jeive, der Vorsteher der Projekte, wie einzigartig diese Möglichkeit ist und wie sehr alle dahinter stehen.