Olten

Feuerwerk am 1. August steht auf Messers Schneide

Wird wohl heuer nichts mit dem pyrotechnischen Schauspiel über den Dächern der Stadt.

Wird wohl heuer nichts mit dem pyrotechnischen Schauspiel über den Dächern der Stadt.

Waldbrandgefahr lässt die Lichtattraktion über der Stadt am Nationalfeiertag vermutlich nicht zu; es fehlen markante Regentage.

«Wenigstens am 1. August nimmt die Stadt ihre Zentrumsfunktion wahr.» Ein Satz, der beim Anblick des Feuerwerks am Nationalfeiertag in Olten hin und wieder zu hören ist. Nicht zu Unrecht, denn die Stadt präsentiert jeweils ein pyrotechnisches Schauspiel besonderer Güte und zieht Menschen in Heerscharen an.

Heuer aber steht die Freude auf Messers Schneide. Die anhaltende Trockenheit und die damit einhergehende Waldbrandgefahr haben im Kanton Solothurn dazu geführt, dass weder im Wald noch in dessen Nähe Feuer entfacht und Feuerwerk gezündet werden darf. Beides ist nur unter Einhaltung eines Mindestabstands von 200 Metern zum Wald zulässig. Und die Abschussrampen des städtischen Feuerwerks befinden sich auf der Terrasse der Kantonsschule im Hardwald; von Mindestabstand also keine Spur. Das muss Folgen haben.

Trübe Aussichten

Auch der Alternativtag vom 2. August, die jeweils programmierte Schlechtwettervariante, fiele aus denselben Gründen dahin. Und am übernächsten Wochenende ist Chilbi. Auch schlecht. Denn die Chilbiwoche glänzt traditionellerweise mit trockenem Wetter. Zudem sind Chilbi und Feuerwerk zum Nationalfeiertag einfach wenig kompatibel.

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