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Ferienpass Region Olten war ein Renner für Primarschüler

Der Ferienpass Region Olten eröffnete 636 Kindern einen bunten Strauss an Aktivitäten. Einige Kurse mussten abgesagt werden - jedoch kein einziger wegen des Wetters.

Urs Huber
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Ferienpass-Team: von links Aline Müller, Stella Lehmann, Rahel Nobs, Dora Felder, Annemarie Junker und Cornelia Kaeser. hub

Ferienpass-Team: von links Aline Müller, Stella Lehmann, Rahel Nobs, Dora Felder, Annemarie Junker und Cornelia Kaeser. hub

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Das Schlussessen zum Ferienpass Region Olten gehört zum traditionellen Finale des Projekts, welches heuer mit einem Angebot von 222 Kursen aufwartete. So trafen sich am Donnerstagabend an die 150 Aktive, Kursleitende, Begleitende und weitere helfende Hände aus dem Bereich «hinter den Kulissen» in der Schützi Olten. Gut 600 Stunden hatten die beiden Protagonistinnen Cornelia Kaeser und Stella Lehmann im Vorfeld des Ferienpasses gemeinsam investiert, um einen reibungslosen Anlass gewährleisten zu können.

Und: Der Anlass von A bis Z verlief reibungslos. Bilanz: Ziel erreicht. Der Anlass zum 35. Geburtstag des Ferienpasses, an dem derzeit zehn Gemeinden mitwirken, ordnet sich damit nahtlos in die Reihe der bisherigen Ausgaben ein. «Im Moment erwarten wir keine neuen Anfragen aus Gemeinden, die mitmachen möchten», so Cornelia Kaeser.

Bei stetig ansteigendem Kursangebot stellt sich allenfalls die Frage, ob sich Kursanbieter leicht rekrutieren lassen. «Es ist kein Problem, genügend Kursanbietende zu finden», so die Ressortleiterin Ferienpass weiter. Insofern sei das Zusammenstellen des Programms einfacher geworden.

Es würden sich auch vermehrt Interessierte mit einem Kursangebot melden. «Das war früher nicht der Fall», weiss sie. Eher sieht sie gewisse Schwierigkeiten, sogenannte Kursbegleitende zu finden. «Oft wollen Kursanbieter aus verständlichen Gründen jemanden zur Seite gestellt haben. Dann bemühen wir uns selbstverständlich darum, aber es gelingt nicht immer.»

Primarschüler: häufigste Nutzer

Am besten genutzt wird das Ferienpass-Angebot von Unter- und Mittelstufenkindern. Oder etwas klarer ausgedrückt: von Kindern der Primarschule.

80 Prozent aller Kursteilnehmenden gehörten in diese Altersgruppe, 18 Prozent befanden sich im Kindergartenalter, lediglich 2 Prozent der Teilnehmenden gehörten der Oberstufe an. «Oberstufenschüler arbeiten halt häufig in den Ferien oder sind am Schnuppern. Und vielleicht ist der Ferienpass für Jugendliche einfach per se nicht mehr so attraktiv», mutmasst Cornelia Kaeser.

Fast 3800 Kursplätze

3792 Kursplätze wären zu vergeben gewesen; logisch, dass nicht alle Angebote auf die selbe Beliebtheit stossen. So entstanden einerseits 1093 Wartelisteplätze, andererseits knapp 1000 unbelegte Plätze, die nicht belegt werden konnten. Mangels Interesse mussten auch einige Kurse abgesagt werden, vor allem solche, die für Oberstufenschüler im Angebot standen. Kein einziger Kurs übrigens den meteorologischen Gegebenheiten zum Opfer.

Es gab zum Geburtstag auch viele anerkennende Worte an die Adresse des Ferienpass-Teams. Weder Stadtpräsident Martin Wey («Ferienpass ist Ferienspass») noch Doris Meister, Präsidentin des gemeinnützigen Frauenvereins und damit Schirmherrin des Projekts («Ohne euch wär das alles doch gar nicht möglich«), sparten mit lobenden Bemerkungen.

Die Bedeutung des Ferienpasses wurde auch durch die Anwesenheit mehrerer Exekutivmitglieder der Stadt Olten unterstrichen. Mit gutem Grund: Denn wie sagte doch ein Kursleiter über den jeweiligen Abschlussabend des Ferienpasses: «Der Anlass ist doch das Tüpfli aufs i.»

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