Olten

FDP portiert Schönenwerder Peter Hodel für den Regierungsrat

Von links: Felix Hug, Präsident Wahlkampfteam, Marianne Benguerel-Kiefer, Präsidentin FDP Amtei Olten-Gösgen, nominierter Regierungsratskandidat Peter Hodel und Lucia Kaiser, Mitglied des Wahlkampfteams.

Von links: Felix Hug, Präsident Wahlkampfteam, Marianne Benguerel-Kiefer, Präsidentin FDP Amtei Olten-Gösgen, nominierter Regierungsratskandidat Peter Hodel und Lucia Kaiser, Mitglied des Wahlkampfteams.

Nach dem Rücktritt der Schönenwerderin Esther Gassler solle der östliche Kantonsteil wiederum in der Solothurner Kantonsregierung vertreten sein. Von den ursprünglich drei Männern, die sich für das Amt interessierten, zogen sich zwei zurück, sodass sich schliesslich die Kandidatur von Peter Hodel herauskristallisierte.

An der Generalversammlung der FDP der Amtei Olten-Gösgen war für Präsidentin Marianne Benguerel-Kiefer absolut klar: «Ich erheben den Anspruch, aus der wirtschaftlich stärksten Region des Kantons einen Kandidaten zuhanden der Nominations-Delegiertenversammlung zu stellen». Nach dem Rücktritt der Schönenwerderin Esther Gassler solle der östliche Kantonsteil wiederum in der Solothurner Kantonsregierung vertreten sein.

Die Findungskommission habe deshalb breit Gespräche mit möglichen Kandidaten geführt, berichtete Benguerel. Von den ursprünglich drei Männern, die sich für das Amt interessierten, zogen sich zwei zurück, sodass sich schliesslich die Kandidatur von Peter Hodel herauskristallisierte.

Hodel nimmt erste Hürde

Vor den vierzig stimmberechtigten Delegierten erhielt Peter Hodel die Gelegenheit, sich näher vorzustellen. Der 49-jährige Peter Hodel ist gelernter Bauer und bewirtschaftet den Neuburenhof auf der Eppenberger Höhe. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter. Seit 1993 wirkt er im Gemeinderat von Schönenwerd mit, seit 2005 als Gemeindepräsident. 2012 wurde er in den Kantonsrat gewählt, wo er Mitglied der Geschäftsprüfungskommission und seit zwei Jahren Fraktionspräsident ist.

In seinem Referat warb Hodel für sich als Realpolitiker, der es versteht, Brücken zu bauen. «Ich stehe dazu, dass ich gerne politisiere, am liebsten in einer Exekutive», gestand er. Daher wisse er, dass politische Arbeit darin bestehe, Mehrheiten zu finden, um Entscheide breit abzustützen.

Als Regierungsrat sei man weder Einzelkämpfer noch Selbstdarsteller, sondern Mitglied eines Kollegiums. Das bedeute jedoch nicht, dass er sich verdrehe, nur um möglichst viele Freunde zu haben. Nicht stur, aber beharrlich, der Sache verpflichtet und wenn nötig kompromissbereit, charakterisierte sich Peter Hodel.

In seinem Statement umriss der FDP-Regierungsratskandidat auch sein politisches Credo. Er bezeichnete sich als überzeugter Freisinniger, der die gelebte liberale Haltung sehr schätze. Liberal dürfe aber nicht mit grenzenloser Freiheit und uneingeschränktem Wachstum gleich gestellt werden. «Meine persönliche Freiheit geht nur so weit, bis ich meinem Mitmenschen gegenüber wiederum seine Freiheit beschneiden will. Grenzenloses Wachstum ist wenig nachhaltig; es gefährdet die wichtige und geordnete soziale Partnerschaft und fördert Gier und falsche Macht», ist Peter Hodel überzeugt.

Sowohl Charlotte Shah, FDP-Gemeinderätin in Schönenwerd, als auch Kantonsrat Ernst Zingg lobten Hodels Qualitäten, sodass ihn schliesslich die Delegierten mit Applaus für den Nominationsparteitag auf den Schild hoben.

Meistgesehen

Artboard 1