Das Riverside Open Air hat seine breite Palette an Rock- und Rock-'n'-Roll- Acts ein weiteres Mal ergänzt und macht so seinem Namen als grösstes Rock-'n'-Roll-Festival der Schweiz alle Ehre. Vom 1. bis 3. September spielen Top Acts verschiedenster Rockausprägungen in Aarburg.

Bis jetzt bekannt waren die Auftritte der schwedischen Hardrockband Europe, der deutschen Rock 'n' Roller The Baseballs, des US-amerikanischen Bluesrockers Eric Burdon mit seinen The Animals, der Southern Rock Band Black Stone Cherry und Ian Anderson mit seiner Band Jethro Tull, die Rock mit vielen anderen Musikrichtungen kombiniert.

Einzigartiges Genre aus den USA

Neu dazukommt zum Line-up die fünfköpfige Band Killcode aus dem US-Bundesstaat New York, die überrascht mit ihrem eigenen, unverwechselbaren Musikstil, zusammengesetzt aus Southern Rock, Metal-ähnlich wie Alter Bridge und Elementen von den legendären Gun's n’Roses.

Mit ausverkauften Konzerten reiten die Amerikaner momentan auf einer Erfolgswelle, was wohl nicht unwesentlich von ihren leidenschaftlichen Performances, dem unwiderstehlichen Beat und den modernen Vocals abhängt. Killzone spielen nebst dem Riverside auch an einigen anderen Festivals in Europa und Amerika, so zum Beispiel am Rock-Fest Barcelona und am Hard-Rock-Hell-Festival in Wales.

Als erster und bisher einziger Schweizer Künstler wird Kunz in Aarburg auftreten. Der Luzerner, dessen Musik sich mehrheitlich dem Folk zuordnen lässt, aber auch vom Rock beeinflusst wird, ist vielen in der Region durch seinen Song «Olten» bekannt.

Er besingt darin, dass er für eine schöne Frau, die ihm im Zug von Basel nach Luzern vis-à-vis sass, nach Olten ziehen würde, aber niemals nach Zürich.

Mit «No Hunger», seinem dritten Studioalbum in drei Jahren, ist Kunz am 12. Februar 2017 direkt auf Platz 1 der Schweizer Albumcharts eingestiegen und hält sich seitdem mühelos in den Top Ten. (MAL)