Olten

Eventfrog erhält erneut eine Auszeichnung und will Mitte Jahr nach Deutschland expandieren

Die Gründer von Eventfrog (v.l.): Reto Baumgartner, Mike Müller und Urs Koller

Die Gründer von Eventfrog (v.l.): Reto Baumgartner, Mike Müller und Urs Koller

Die einheimische Ticket- und Veranstaltungsplattform Eventfrog holt sich erneut eine Auszeichnung. Mitte Jahr erfolgt zudem der Schritt nach Deutschland.

Eventfrog, die Plattform für Veranstalter mit dem komplett gebührenfreien Ticketing, erhält eine weitere bedeutende Auszeichnung: Nach der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Anfang Jahr zeichnet auch ein Expertenteam des Swiss Economic Forums (SEF) das Unternehmen für sein hohes Wachstumspotenzial aus, wie es in einer Mitteilung heisst. In ihrer Begründung heben die SEF-Experten das engagierte Unternehmerteam und die Nähe zur E-Commerce Agentur MySign hervor sowie die ausgeprägte Kundenorientierung der Ticketingplattform, die sich in einer sehr hohen Zufriedenheitsrate von über 90 Prozent äussert. Nicht zuletzt habe den SEF-Experten auch die rasante Entwicklung der Plattform imponiert: Bereits werden monatlich über 250'000 Tickets auf eventfrog.ch publiziert. Das Swiss Economic Forum verleiht das Qualitätslabel SEF.High-Potential an KMU mit einem ausgewiesenen und von einem interdisziplinären Unternehmer- und Expertenteam in drei Stufen überprüften Wachstumspotenzial.

Seit der Gründung vor zweieinhalb Jahren verfolge das Start-up mit ihrem disruptiven Ansatz eine klare Strategie. Das zeige sich besonders am grossen Willen die Profitabilität zugunsten des Wachstums hinten anzustellen. Mitgründer Reto Baumgartner schreibt dazu auf Anfrage: «Wir fokussieren uns im Moment auf ein sehr schnelles Wachstum. Genau dafür sind wir auf zusätzliche finanzielle Mittel angewiesen, die wir über eine weitere Finanzierungsrunde generieren wollen.»

Der angekündigte Schritt nach Deutschland soll zudem Mitte Jahr erfolgen. Das Büro in Berlin sei bezogen, sagt Baumgartner. «Aufgrund der starken Regulierung in Deutschland, was Finanztransaktionen angeht, hat alles etwas länger gedauert.» Es sei ihnen aber wichtig, dass «wir vom ersten Tag an rechtlich einwandfrei starten». Derzeit beschäftigt das Start-up 18 Angestellte, bis Ende Jahr sollen es mindestens 20 sein.

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