Walter Fürst, Leiter des Oltner Schulsports, sagt: «Ich begrüsse dieses Engagement sehr.» Und damit meint er dasjenige der vier Organisationen, die trotz budgetloser Zeit in der Stadt Olten den Schulpflichtigen die Möglichkeit geben, sich zu bewegen, wenn auch auf eigene Kosten. Schulsport «light» sozusagen. Orientierungslauf Regio Olten, die Faustballer des Turnvereins Olten (TVO), der Landhockeyclub Olten (HCO) und die Bike-Schule Olten warten mit einem Angebot auf. «Wir wären heuer zum ersten Mal dabei gewesen», sagt David von Arx vom OL-Verein. Also waren die Vorbereitungen dazu schon getroffen. «Wenn sich zehn Schüler anmelden, ist das gut für uns, wir könnten aber mit dem Betreuerstab bis zu 30 aufnehmen.» Der Preis von 30 Franken pro Person sei in Ordnung, den Rest übernehme der Verein.

Beim HCO gehört das Angebot der «Sport- und Hockeywoche» zum Jahresprogramm im Frühling. «Wir werden sehen, ob sich daraus Interessenten finden, für die wir im Sommerhalbjahr ein Programm zusammenstellen können», sagt Co-Präsident Daniel Pfister. Erfahrungsgemäss sei das so. Den Umstand der budgetlosen Zeit bedauert er; auf dem Buckel der Kinder dürfte ein solcher Zielkonflikt nicht ausgetragen werden. Pragmatisch siehts Fabian Spielmann, Geschäftsführer der Bike-Schule Olten. «Das Angebot findet sich auf unserer Homepage», meint er. «Ab 100 Franken ist man dabei.» Von der Faustballabteilung des TVO war gestern niemand zu erreichen.