Olten

Erster offizieller Wochenmarkt in der Coronazeit – einzelne Stände halten Schutzmassnahmen nicht ein

Seit dem Lockdown Mitte März hat es keinen richtigen Wochenmarkt mehr gegeben: Am Donnerstagmorgen gab es in der Oltner Innenstadt nun wieder Stände mit allen gewohnten Marktfahrern – allerdings wegen der Schutzmassnahmen auf mehr Fläche verteilt.

Am Donnerstagmorgen fand nun in Olten offiziell der erste Wochenmarkt in Zeiten von Corona statt: Alle Marktfahrer waren wieder dabei. Wegen den Abstandsvorschriften mussten diese allerdings auf die Kirchgasse, die Baslerstrasse und den Munzingerplatz verteilt werden und die Schutzmassnahmen des Bundes einhalten wie etwa das Verbot der Selbstbedienung und der Sicherheitsabstand von zwei Metern.

Dies hat gemäss Franco Giori bei einzelnen Marktfahrern nicht geklappt, wie der Leiter der städtischen Abteilung Ordnung und Sicherheit auf Anfrage sagt. "Wir sind konsequent und tolerieren keine Abweichungen." Würden die betroffenen Marktfahrer nach einer Ermahnung die Schutzmassnahmen nicht einhalten, müssten diese damit rechnen, beim nächsten Mal abgewiesen zu werden. "Wir wollen vermeiden, dass Bund oder Kanton einschreiten", sagt Giori.

In der Lockdown-Zeit gab es in der ersten Phase gar keine Märkte; ab Anfang April war dann ein Einzelstandverkauf auf der Kirchgasse und angrenzenden Plätzen von ausgewählten Marktfahrern aus der näheren Region zugelassen. 

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