Im April des vergangenen Jahres fällte der Gemeinderat folgenden Entscheid: «Der Gemeinderat lehnt mit 5 gegen 2 Stimmen bei einer Enthaltung eine direkte Mitbenützung des Sportplatzes Moos ab, spricht sich jedoch nicht gänzlich gegen eine Mitbenützung aus, sollten sich der SC Regio Balsthal und der FC Klus-Balsthal einigen. Der SC Regio ist der zweite Fussballclub in Balsthal. Alle Heimspiele muss er auswärts austragen.» Der Gemeinderat musste damals den Beschluss fällen, weil sich die Sportkommission nicht einigen konnte und den Streitfall betreffs Platz-Mitbenützung gemäss Nutzungsreglement für Schul- und Sportanlagen dem Gemeinderat übergab.

Gegen diesen Beschluss erhob der Anwalt des SC Regio Beschwerde beim Regierungsrat. Die Beschwerde wurde gutgeheissen. Es wurde unter anderem bemerkt, dass der zitierte Beschluss des Gemeinderats in sich widersprüchlich und somit kein richtiger Beschluss sei. Die Sportkommission wurde angehalten, innert nützlicher Frist für den Sportplatz Moos für die Spielsaison 2012/2013 einen Benützungsplan zu erstellen und diesen den involvierten Vereinen in Form einer Verfügung zu eröffnen.

Einschränkungen unumgänglich

Die Sportkommission fällte diesmal einen klaren Entscheid und lehnte eine direkte Mitbenützung und die Belegung der Spielfelder auf dem Sportplatz Moos durch den SC Regio ab. Gegen diesen Entscheid erhob der Anwalt des SC Regio Einsprache beim Gemeinderat. Nino Joller, Ressortleiter Kultur, Sport und Freizeit, kam erneut zum Schluss, die Einsprache des SC Regio Balsthal und somit auch sein Antrag vom 8. Februar 2012 um Mitbenützung des Sportplatzes sei abzulehnen.

In der umfangreichen Begründung wies Joller am Schluss darauf hin, es sei aufgrund der grossen Nachfrage unmöglich, allen Ansprüchen der lokalen Vereine gerecht zu werden. Auch bei Hallenbelegungen müssten Einschränkungen vorgenommen. Mit grossem Mehr stimmte der Gemeinderat den Anträgen des Ressortleiters zu. Dass zwischen dem SC Regio und dem FC Klus-Balsthal Probleme der verschiedensten Art bestehen, ist ein offenes Geheimnis. Ein kleiner Teil des Gemeinderates ist nach wie vor der Meinung, dass eine einvernehmliche Lösung möglich sein sollte.

Planungen für Schulhaus Inseli

Im Dezember 2012 beschloss die Gemeindeversammlung die zweite Etappe der Schulhaussanierungen. Jetzt ist das Schulhaus Inseli mit einer Projektsumme von 2,49 Mio. Franken an der Reihe. Der Gemeinderat stimmte dem Antrag der Spezialkommission Schulraumplanung zu, die Planungs- und Bauleitungsaufgaben mit einem verbindlichen Kostendach von 298000 Franken an das Planerteam wwb architekten Balsthal (Architektur und Bauleitung), BSB + Partner Oensingen (Erdbebensicherheit, Baustatik) und enerconom Solothurn (Haustechnik) zu vergeben.

Ferner gibt es in der Sportkommission einen Wechsel: Roland Stampfli tritt an die Stelle von Simon Bader.