Der Fusionsrat ist zusammengesetzt zusammengesetzt aus den Exekutivmitgliedern der beteiligten Gemeinden Olten, Trimbach, Hauenstein-Ifenthal und Wisen.Anfangs Jahr wurde eine vernehmlassung zur geplanten Fusion durchgeführt. Die rund 20 anwesenden Gemeinderats- bzw. Stadtratsmitglieder sowie Gemeindeschreiber stellten dabei fest, dass sich die eingegangenen Rückmeldungen aus der Bevölkerung intensiv mit der Materie befassten und wesentliche Fragen aufwarfen, so etwa zu generellen Themen wie der Zusammensetzung der Fusionspartner, wo noch eingehender über die Vorgeschichte und den Verlauf des Projekts informiert werden soll.

Zusätzliche Kennzahlen

Auch zu den Finanzen bestehe Bedarf nach  zusätzlichen Kennzahlen der vier Gemeinden, heisst es in einer Mitteilung des Fusionsrates. Der Projektrat konnte zu diesem Thema auf Grund der ihm vorgelegten Zahlen erfreut feststellen, dass keine der vier Gemeinden ein „Sanierungsfall" ist und dass die Situation in der bisherigen Einwohnergemeinde Olten auf Grund von deren Grösse und Gewicht in praktisch allen Bereichen - von der Sozialhilfequote über den Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung bis hin zum durchschnittlichen Staatsteuerertrag - auch diejenige in der fusionierten Einwohnergemeinde prägt.

"Keine Zersiedelung"

Laut Mitteilung waren in der Vernehmlassung aber auch Zusatzinformationen zu einzelnen Bereichen wie etwa Raumplanung, Bürgerrechte, Vereinsleben oder Feuerwehr gefragt; die entsprechenden Antworten würden in der Abstimmungsbotschaft nach aktuellem Wissensstand erfolgen. So lasse sich etwa festhalten, dass die kantonale Richtplanung eine über die aktuellen Bauzonen hinaus gehende, unkontrollierte Entwicklung verhindert und dabei vom Trend auf Bundesebene klar unterstützt wird; "Eine Zersiedelung über die bestehenden Bauzonen hinaus ist daher nicht zu befürchten und selbstverständlich kann auch künftig die Juraschutzzone nicht überbaut werden, wie dies in der Vernehmlassung befürchtet wurde", so der Projektrat.

Gemeindeversammlungen zum Eintreten

Mit der einstimmigen Ja-Parole des Projektrates ist die sogenannte Behördenphase, das heisst die Erarbeitung der Unterlagen zum Fusionsprojekt, zu Ende. Im laufenden Monat stehen nun die Eintretensentscheide an den Gemeindeversammlungen von Trimbach (26. März), Hauenstein-Ifenthal (19. März) und Wisen (26. März) sowie die Behandlung in der Parlamentssitzung in Olten vom 29. März auf dem Programm. Parallel dazu wird die Abstimmungsbotschaft formuliert und von den Exekutiven der vier Gemeinden verabschiedet, welche zirka Mitte Mai den Stimmberechtigten zugestellt wird.