Vor wenigen Tagen ist die Planauflage zum Projekt Usego-Areal verstrichen. Wie Kurt Schneider, Leiter der städtischen Direktion Bau auf Anfrage erklärt, ist gegen das Bauvorhaben eine Einsprache eingegangen. «Diese bezieht sich im Wesentlichen auf das Gesamtbauvolumen», so Schneider.

Genau dieser Aspekt hatte schon im Mitwirkungsverfahren am meisten Negativreaktionen ausgelöst. Moniert wurde, dass die Neubauten die Sicht auf das Usego-Gebäude verstellen würden. Anregungen aus der Vernehmlassung wurden in die fortführende Planung einbezogen, auch wenn die Kubaturen im folgenden aufgelegten Gestaltungsplan nicht markant zurückgenommen wurden und die Gebäudehöhen unverändert blieben. Immerhin hatte die Stadtkanzlei im Rahmen der Planauflage im Mai dieses Jahres verlauten lassen, mit der Verkürzung des einen Kubus um zehn Meter sei die Sicht auf das Usego-Gebäude unter den neuen Umständen besser möglich.

Zum Projekt Usego-Areal gehören bekanntlich drei Gebäudeeinheiten. Vorgesehen sind ein Wohn- und Pflegezentrum, ein Gebäudekomplex mit einer gewerblich-administrativen Nutzung sowie ein dritter Kubus mit Mischnutzung. Der Stadtrat wird erstinstanzlich über die Einsprache zu befinden haben.

Mietvertrag mit Aldi bis ins Jahr 2026

Der Komplex mit Mischnutzung kommt dort zu liegen, wo seit Ende 2006 die Aldi-Filiale situiert ist. Die Frage, wie und ob es mit dem Discounter dort weitergeht, bleibt vorläufig unbeantwortet. Gemäss Auskunft der Aldi Pressestelle befinden sich die Filialräumlichkeiten im Besitz der Swiss Prime Site, der Discounter ist lediglich eingemietet. Bis mindestens ins Jahr 2026 bleibt der bestehende Mietvertrag zwischen Aldi Suisse und der Swiss Prime Site gültig. «Es entspricht unseren Grundsätzen, erst dann die Öffentlichkeit über mögliche Entwicklungen zu informieren, wenn definitive Entscheide gefallen sind», so die Aldi-Pressestelle weiter.