Olten

«Eine gewisse ökologische Verantwortung»: Für die St. Martinskirche muss eine neue Heizung her

Noch bis im September wird die St. Martinskirche teilweise verhüllt sein.

Noch bis im September wird die St. Martinskirche teilweise verhüllt sein.

Die St. Martinskirche in Olten wird künftig über eine Erdsondenwärmepumpe auf Temperatur gebracht.

Seit einem Monat sind an Oltens grösster Kirche der römisch-katholischen Gemeinde Bauarbeiten im Gang. «Bis im September werden sie wohl abgeschlossen sein», so Roberto Thüring, Mitglied der Baukommission. Rund 1,4 Mio. Franken werden derzeit in den sakralen Bau investiert. Knapp die Hälfte davon entfällt auf die Einrichtung der Erdsondenwärmepumpe: Insgesamt sind dafür 16 Bohrungen in 280 Meter Tiefe notwendig, um das Gotteshaus später vernünftig zu heizen. Bis in 30 Jahren soll sich diese Investition rechnen, geben die Verantwortlichen zu verstehen. «Wir als Kirchgemeinde stehen auch in einer gewissen ökologischen Verantwortung», meint Thüring dazu.

Undichte Stellen müssen geschlossen werden

Hinzu kommen kleinere Sanierungsarbeiten, hat doch der immerwährende Zahn der Zeit an der mittlerweile über 100-jährigen Dame genagt. «Einige Stellen im Dach sind nicht mehr ganz dicht», gibt Thüring zu verstehen. Dies sei im Innern der Kirche zu beobachten, wo sich Wasserflecken in den Mauerecken zeigen. Deren Ursprung sei aber nicht immer einfach zu ermitteln. Speziell im Übergangsbereich Turm/Kirchenschiff aber dringe Feuchtigkeit nach innen. «Eine der heiklen Stellen», so Roberto Thüring weiter.

Und ferner erhält die Glockenstube neue hölzerne Jalousien: Die würden – im Gegensatz zu den bestehenden metallenen Vorrichtungen, doch für einen weichen, sanfteren Glockenklang sorgen, verrät der Architekt.

Damit ist’s aber noch nicht getan. Bereits im kommenden Jahr will man sich an die Innensanierung des Gotteshauses machen. Vor allem die Wände stehen dann im Mittelpunkt.

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