Zum Start in die neue Theater- und Kabarettsaison zeigt Peter Spielbauer am Freitag und Samstag, 15./16. September, jeweils 20.15 Uhr, im Theaterstudio Olten sein neustes Werk «dunkHELL»: ein philosophisch-komisches Solo über Geld, Wasser und das Fliessen von beidem.

Ein Kaffeehausspaziergang vom Stuhl zum Tisch und zurück auf Umwegen. Tanzende Teller, klingende Tassen und löffelweise abstruse Gedanken. Unter Verwendung teilweise selbst gemachter physikalischer Gesetze und dem Einbezug von geplanten Zufällen. Durchaus Bezug nehmend auf soziale Umstände, allerdings mit kaum nachvollziehbaren Lösungsansätzen.

So etwa nach der Prämisse: «Nutze den Raum am Rand der Verzahnung, trinke die Milch vor ihrer Verrahmung. Sprühe vor Geist, auch wenn das Hirn leer ist. Geniesse dein Essen, auch wenn’s nur Verzehr ist.» Im Ergebnis ist Spielbauers dunkHELL jedoch eine positive Grundstimmung verbreitend und Lächeln auf die Gesichter zaubernd. So sieht Spielbauer sein neues Programm «dunkHELL».

Seit mehr als 40 Jahren auf der Bühne stehend, ist er der Wort-Akrobat und Objekt-Künstler, der im Alter von zwölf Jahren das erste Mal auf einen sinnvollen Text traf. Es war passenderweise ein Jandl-Text. Seit 2001 zeigt Peter Spielbauer seine genialen und amüsanten Programme im Theaterstudio Olten.

Peter Spielbauer ist der bunte Hund unter den Kabarettisten. Als Dichter des Absurden zieht er das Publikum mit Wortspielen und Improvisationen in seinen Bann. Er ist ein experimentierfreudiger Fantast und Improvisator, der aus Wörtern, Gesten und Objekten schwindelerregende Poesietürme baut. Tiefsinnig, eigensinnig und jenseits konkreter Zuordnungsmöglichkeit verbindet er brachiale Exzesse und fein ziselierte Wortspiele zu höchst vergnüglicher Spielfreude von bezwingendem Charme. (mgt)