Olten

Ein Fest der Generationen im Vögeligarten

Action und Unterhaltung mit Theater JuckT

Action und Unterhaltung mit Theater JuckT

Das Quartierfest der rechten Aareseite war ein Fest der Generationen. Die Erwachsenen trafen sich zu einem Imbiss und Schwatz, während für die Kinder und Jugendlichen ein reiches Angebot an Aktivitäten vorbereitet war.

Für die Organisation dieses Fests vom Samstag im Vögeligarten hatten sich mehrere Institutionen und Organisationen im Umfeld des Parks zusammengetan. Das Cultibo am Bifangplatz hatte ohnehin jedes Jahr zu einem Fest eingeladen. Erste Kontakte wurden mit dem Voliereverein angebahnt, bald schlossen sich zahlreiche weitere Partner an. Schliesslich beteiligten sich der Quartierverein rechtes Aareufer, die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, das Haus zur Heimat, die Pfadi, der Robi Olten, die Fachstelle Integration der Stadt Olten, der Voliereverein und das Cultibo an der Vorbereitung und Durchführung des Anlasses.

Selbstverständlich kamen Magen und Gaumen nicht zu kurz. Am Cultibo-Stand hatte Zuena Baschung-Fondo ein schmackhaftes Vegi-Curry mit Reis zubereitet. Das Haus zur Heimat offerierte eine Auswahl Kuchen zu Kaffee. Und selbstverständlich durfte die obligate Bratwurst – grilliert von Mitgliedern des Volierevereins – nicht fehlen. Je nach Lust und Laune setzten sich die Gäste ins Festzelt oder an die Tische in der Sonne. Wem nach Bewegung zumute war, bestieg den Turm der Friedenskirche und betrachtete die Welt von oben. Auch waren die Türen der Städtischen Voliere offen, sodass man im Haus der exotischen Vögel einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte.

Kinder spielen für Kinder

Für die Kinder gab es unzählige Möglichkeiten, sich zu betätigen. Im Geschichtenzelt konnten sie sich Legenden erzählen lassen. Die Pfadi legte eine Schnitzeljagd, am Ziel erhielt jedes, das mitmachte, eine Portion am offenen Feuer geröstetes Popcorn. Robi Olten hatte eine Hüpfburg aufgeblasen. Hier standen auch Spiele wie Büchsenwerfen und Röllelibahn bereit.

Unter der alten Eiche hatte das Team von Robi Olten eine Bühne aufgebaut. Hier gestalteten die Jugendlichen ein eigenes Programm für das meist ebenfalls jugendliche Publikum. Ein Zauberkünstler trat auf und ein Bubentrio mit einer Michael-Jackson-Show, zwei andere Buben spielten Clowns. Zwei Mädchen wiederum zeigten Bodenakrobatik, zwei andere eine Tanzperformance zu moderner Musik.

In einem zweiten Showblock trat das Jugendtheater JuckT auf die offene Bühne. Vier Jugendliche in schwarzen T-Shirts machten Improvisationstheater. Dabei zogen sie das Publikum mit ein. Die zuschauenden Kinder konnten ihnen Stichworte oder Gegenstände geben. Daraufhin stellten die je zwei Schauspielerinnen und Schauspieler lebende Postkarten dar oder improvisierten kurze witzige Szenen.

Das Quartierfest Vögeligarten war unbestritten ein Erfolg, nicht nur, weil für einmal das Wetter mitspielte. Verschiedene Vereine und «Häuser» stellten gemeinsam ein Programm auf die Beine, aber auch eine Plattform, um ungezwungen Kontakte mit Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern im Quartier hinter den sieben Gleisen zu pflegen.

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