Verfahren eingestellt

Eigenen Hund erschlagen: Oltnerin wird nicht wegen Tierquälerei angezeigt

Keine Strafe für Hundstötung

Keine Strafe für Hundstötung

Die Frau, welche im Februar ihren Hund erschlagen hat, wird nicht belangt. Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Tierquälerei eingestellt.

Im Februar erschlug eine Oltnerin ihren bei einem Unfall verletzten Hund mit Hammer und Beil. Das Verfahren wegen Tierquälerei ist nun eingestellt worden.

Die Oltnerin, die im Februar ihren Hund mit Hammer und Beil erschlagen und getötet hat, wird nicht belangt. Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Tierquälerei eingestellt, wie Tele M1 berichtet.

Das Gutachten habe nicht feststellen können, ob die Kopfverletzungen des Hundes durch den vorangehenden Autounfall oder Schläge durch einen Hammer verursacht worden sei. Aus diesem Grund könne der Hundehalterin keine Tierquälerei nachgewiesen werden.

Im Februar tötete eine Oltner Hundehalterin ihren Parson Russel Terrier. Zuvor war er von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Gegenüber Tele M1 berichtete die Beschuldigte damals, sie habe ihren Hund von den qualvollen Schmerzen befreien wollen.

Die Empörung über den Fall war gross. Die Polizei ermittelte. Melanie Schmid, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, sagte gegenüber dem Regionalfernsehen: «Der Hergang ist kompliziert. Die Frau könnte sich wegen Tierquälerei verantworten müssen.» Die Hundebesitzerin blieb bei ihrer Aussage: «Ich habe meinen geliebten Jackson doch nur erlöst.» (jak)

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