Junge Kunst in Olten

Diese drei Künstler sichern sich die Förderpreise

Von links: Denis Roueche (1987, Preis Kunstmuseum Olten), Luca Harlacher (1993, Preis Kunsthaus Zofingen), Anina Müller (1997, Bargeldpreis Maurer-Billeter-Stiftung).

Die 5. Austragung von Junge Kunst in der Schützi Olten brachte drei Preisträger hervor.

Vom 22. bis 24. August fand im Kulturzentrum Schützenmatte, gut 3000 Kubikmeter weit, zum fünften Mal die Junge Kunst in Olten (JKON) statt. Die rund 300 Besucherinnen und Besucher durften 18 künstlerische Positionen wie Installationen, Sound, Performances, Videos, Skulpturen, Malerei, Zeichnungen und grafische Arbeiten besichtigen, erleben und gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen von Werkgesprächen auch diskutieren.

Programm der Marke «vielfältig»

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm betonte die vielfältige Ausstellung. Die musikalische Intervention von jA*Am, Violoncello (Ambrosius Huber) und Bratsche (Jannai Balikavlayan), liess die Besucherinnen und Besucher die ausgestellten Werke auf eine sinnliche Weise erleben. Die Performance von Sonicdream experimentierte mit elektronischer Musik und Malerei. Die Performance «das Ohr» (Nicole Küttel) präsentierte den Zuschauerinnen und Zuschauern ein Körperteil in einem neuen Licht. Die drei Tage unterstrichen die Vielfalt des jungen Kunstschaffens in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland.

Die JKON vergab auch in diesem Jahr drei Förderpreise, einen Bargeldpreis und zwei Ausstellungsplätze, welche das Schaffen von jungen Künstlerinnen und Künstlern würdigte. Ein Preisträger ist Luca Harlacher. Er konnte bereits den Förderpreis des Kunsthauses Zofingen entgegennehmen und seine Werke im Rahmen einer Einzelausstellung «Look@JKON» während rund 4 Wochen im Juli und August einem breiten Publikum zeigen.

5000 Franken an Anina Müller

Der Bargeldpreis der Maurer-Billeter-Stiftung von 5000 Franken ging an Anina Müller mit ihrer Arbeit «Ich bin ruhig». Die Arbeit behandelt Sprache als Medium und deren Einfluss auf den Alltag der Menschen. Die Ausstellungsmöglichkeit im Dienstraum am Bahnhof Olten, ermöglicht durch das Kunstmuseum Olten, erhält Denis Roueche mit seiner Arbeit «Feuilles à rouler». Die skulpturale Arbeit – zwischen Drohung und Humor – zeigt vergrösserte Kaugummizigaretten.

Den Abschluss bildete die Afterparty im Coq d’Or mit zwei Funk-DJs, DJ Luxus und DJ Clark 176, welche zum gemeinsamen Feiern auf die gelungene Durchführung der fünften JKON einlud. Das neu zusammengesetzte Organisationsteam ist sehr zufrieden und wird in Kürze mit der Planung für die nächste Ausgabe im Jahr 2020 beginnen.

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