Es war rasch vorbei, der diesjährige Schulfestumzug. Eine knappe halbe Stunden defilierten die verschiedenen Schülergruppen aus den unterschiedlichen Standorten vorbei, dafür geizten sie einmal mehr nicht mit Farbenpracht und – guter Laune.«Ja klar, machen wir gerne am Umzug mit, wenn bloss das Marschieren nicht wäre», meinen Vanessa Schenker, Magdalena Zuparic und Gina Kaser aus dem Frohheimschulhaus.

Vor drei Wochen haben sie im Unterricht damit begonnen, ihre grossmächtigen und augenfälligen Windräder herzustellen. «Die Räder wurden in Teamarbeit gebaut», sagt Vanessa. So quasi in Partnerarbeit. Zur Farbkombination der Segel hatten die Schülerinnen und Schüler allerdings nichts zu sagen. «Die wurden von der Lehrerschaft bestimmt», meint das Trio. Und auch das Out-Fit wurde irgendwie in Schulfestbahnen gelenkt: «Oben weiss und unten Jeans», das ist die Kleiderordnung für heute», sagt Magdalena.

Viele aber halten sich noch – während sie auf der Konradstrasse stehend auf den Abmarsch warten – mit einer übergezogenen Jacke warm, die sie beim Losmarschieren vielleicht ausziehen werden. «Also gerade warm ist es nicht», meinen die Drei von Frohheimschulhaus, eh die Jugendmusik der Stadt Olten um 09.45 Uhr zum Abmarsch bläst. Es folgte, bildlich und in Anlehnung an die Farbenpracht gesprochen, die Villa Kunterbunt. Es fehlte eigentlich bloss noch Pippi Langstrumpf. Und vor allem Schuldirektor und Stadtrat Mario Clematide, der dem Schulfest nicht beiwohnte.

«Üs dreits»

Drehscheiben brachten Oltens Kindergartenschüler mit an den Umzug. Sich in der Endlosigkeit verlierende Spiralen setzten das gewählte Sujekt perfekt in Szene. Gefolgt von der Musikgesellschaft Dulliken untermauerten die Kinder des Bifangschulhauses dann die altbekannte Weisheit, dass sich Sujets über den Köpfen der Umzugsteilnehmer besonders gut ausnehmen. «Berühmte Künstler» hiess das Motto des in unterschiedlichsten Rotschattierungen getauchten Auftritts, dem die Klänge der Musikgesellschaft Härkingen folgten.

«Meine Güte, was für Hüte»: So traten die Kinder des Bannfeldschulhauses auf. Fantasievolle, farbige Kopfbedeckungen begleiteten die Kinderschar durch Oltens Gassen und manch einer aus dem Lehrkörper trug auch eines dieser Konstrukte mit auf auf dem Kopf. manche erinnerten an Cowboyhütte, andere an Kox oder Zylinder. Die Kopfkonstrukte leiteten thematsich jedenfalls nahtlos an die Produktion der Hübelikinder über