Fulenbach

Die überdeckte Pausenhalle beim Schulhaus wird wahr

Auf der Südseite des Salzmattschulhauses entsteht ein gedeckter Pausenplatz.

Auf der Südseite des Salzmattschulhauses entsteht ein gedeckter Pausenplatz.

Fulenbachs Souverän sagt Ja zu Budget und Kreditanträgen, aber Nein zur Änderung des Feuerwehrreglements.

Die Gemeindeversammlung Fulenbach hiess den Voranschlag 2020 einstimmig gut. Bei einem Totalaufwand von 7,992 Millionen Franken rechnet die Aaregäuer Gemeinde im kommenden Jahr mit einem Fehlbetrag von 22'600 Franken. Der Steuerfuss für natürliche und juristische Personen wird bei 110 Prozent belassen, nur der bisher spezielle Steuersatz für Domizilgesellschaften von 100 Prozent wird dem der juristischen Personen angeglichen. Die Budgets der Sozialregion und des Zweckverbands Wasserversorgung sowie die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser, Abfall und Forst, über die separat abgestimmt wurde, waren ebenso unbestritten.

Neue Pausenhalle im Freien kommt

Beim Schulhaus Salzmatt soll die bestehende Pausenhalle saniert und ein neuer Aussenpausenraum überdeckt werden. Zudem sollen die Lehrpersonen ein grösseres Zimmer und der Hauswart einen Geräteraum erhalten. Dem Kredit von 450'000 Franken stimmte die Versammlung diskussionslos zu.

Bei der Stampfistrasse ist geplant, die 60 Jahre alte Wasserleitung zu ersetzen, die Strassenentwässerung zu ändern und einen neuen Belag einzubauen.

Das Meteorwasser soll vom Schmutzwasser getrennt und in den Dorfbach geleitet werden, statt in die Kläranlage, wo es bei starkem Regen das Abwasser übermässig verdünnt. Der Kreditbetrag beläuft sich auf 304'000 Franken.

Er wurde mehrheitlich gutgeheissen; je eine Gegenstimme und Stimmenthaltung kamen von Seiten der Fischer, die eine Überlastung des Baches befürchten.

Mehr Opposition erwuchs der Teilrevision des Feuerwehrreglements. Das Eintrittsalter sollte bei 21 Jahren belassen, die Dienstpflicht jedoch von 45 auf 50 Jahre verlängert werden. Die Feuerwehrkommission hatte einen Beginn der Dienstpflicht bei 26 Jahren favorisiert. Laut Gemeindepräsident Thomas Blum widerspricht dies dem kantonalen Gesetz.

Nach längerer Debatte stellte Feuerwehrkommandant Matthias Aebi den Antrag, die Dienstzeit bei 21 bis 45 Jahren zu belassen. Mit 35 Ja zu 8 Nein bei 6 Enthaltungen stimmte die Versammlung zu. Die redaktionellen Änderungen und die Gebührenordnung fanden die Gnade der Anwesenden.

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